VDI auf der Hannover Messe

Kaputte Wirbelkörper durch 3D-Druck ersetzen

| Autor: Ira Zahorsky

Der VDI zeigt auf der Hannover Messe Medizintechnik der Zukunft, u. a. aus dem Bereich 3D-Druck.
Der VDI zeigt auf der Hannover Messe Medizintechnik der Zukunft, u. a. aus dem Bereich 3D-Druck. ( © psdesign1 - Fotolia)

Bisher gab es nur festgeschraubte Metallimplantate zur Behandlung kaputter Wirbelkörper. Großer Nachteil daran: die Wirbelsäule wurde dadurch versteift. Per 3D-Druckverfahren besteht nun die Möglichkeit, einen mit dem menschlichen Original vergleichbaren Wirbelkörper individuell zu gestalten. Die Beweglichkeit bleibt somit erhalten.

Der Einsatz von 3D-Druckverfahren im medizinischen Bereich bringt große Vorteile mit sich. Implantate, Prothesen und Orthesen können individuell für jeden Patienten maßgeschneidert und aus den unterschiedlichsten Materialien wie Kunststoffen, Biomaterialien oder Metallen gedruckt werden. So sollen sie den jeweiligen medizinischen Ansprüchen gerecht werden.

Da eine Serienproduktion in vielen Fällen nicht nötig ist, kann die Herstellung individueller Medizinprodukte durch additive Verfahren häufig kostengünstiger erfolgen.

Auf dem Gemeinschaftsstand der VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ GmbH), des VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) und des Bereichs Technik und Wissenschaft des VDI e.V. auf der Hannover Messe (13. bis 17. April 2015, VDI-Stand in Halle 2, Stand C 40) wird zur Veranschaulichung des Entstehungsprozesses live auf drei 3D-Druckern gedruckt. Außerdem gibt es Informationen zu den Technologiebereichen Metallverarbeitung, Oberflächenbearbeitung, Kunststoffverarbeitung und Chemikalienherstellung sowie darüber, wie Einsparpotenziale erzielt werden können.

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