Siemens auf dem ESC-Kongress 2014 in Barcelona

Kampf gegen kardiovaskuläre Erkrankungen

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Angiographiesystem mit Premium-Features für die Kardiologie

Weltweit sind minimal-invasive Prozeduren auf dem Vormarsch. In der Kardiologie geht es am Häufigsten um die Erweiterung verengter Herzkranzgefäße (Koronoarstenosen) oder die Revaskularisierung peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) sowie die Implantierung von Herzschrittmachern. Für all diese Routineeingriffe hat Siemens Healthcare „Artis one“ entwickelt und stellt es auf dem diesjährigen ESC-Kongress vor.

Das Angiographie-System ist ähnlich flexibel zu positionieren wie deckengehängte Systeme – und das bei deutlich geringerem Platzbedarf: Artis one kommt mit nur 25 Quadratmetern aus, gegenüber üblicherweise 45 Quadratmetern bei deckengehängten Systemen. Es verfügt über mehrere Achsen, die unabhängig voneinander bewegt werden können. So können Arzt und klinisches Personal einfach die passende Positionierung des Systems für jede Prozedur wählen – egal, ob der Arzt – wie etwa bei Koronaruntersuchungen – rechts vom Patienten steht oder links, wie im Fall von Schrittmacher-Implantationen.

Mit „Clearstent Live“ ist Artis one zudem mit einem Feature ausgestattet, das bisher nur für die Premiumfamilie „Artis Q“ und „Artis Q.zen“ verfügbar war. Diese Applikation für die Kardiologie eliminiert die Bewegungen des schlagenden Herzens und ermöglicht es so dem Arzt, den Stent passgenau zu platzieren. Das Feature „HeartSweep“ nutzt die zweifache Achsen-Rotation des Systems und ermöglicht die Aufnahme sämtlicher kardiologischer Standardprojektionen in einer einzigen Bewegung des C-Bogens. Für diese Aufnahme sind nur fünf Sekunden und eine einzige Kontrastmittelinjektion nötig.

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