Sachsen setzt auf Open Data

Kabinett verabschiedet neue IT- und eGovernment-Strategie

| Redakteur: Manfred Klein

Das Kabinett des Freistaats Sachsen hat eine neue eGovernment-Strategie verabschiedet
Das Kabinett des Freistaats Sachsen hat eine neue eGovernment-Strategie verabschiedet (Foto: Landesregierung Sachsen / momentphoto.de/Bonss)

Die vom Sächsischen Kabinett beschlossene Strategie soll einen Orientierungsrahmen bilden und Schwerpunkte für die künftige Entwicklung des IT-Einsatzes in der Verwaltung des Freistaates Sachsen setzen. Die neue IT-Strategie des Freistaats löst seinen Vorgänger aus dem Jahre 2009 ab.

Anlässlich der Verabschiedung der IT-Strategie erklärte Staatsminister Dr. Jürgen Martens: „Wir leben in einer Zeit, in der sowohl die Kommunikationsgewohnheiten von Bürgern und Unternehmen, als auch das Arbeiten in der Verwaltung stark durch Informationstechnik geprägt werden. Mit der Bedeutung der IT sind auch die Anforderungen an ihr reibungsloses und sicheres Funktionieren gewachsen.“

Die Sächsische Staatsregierung wolle mit der Strategie für IT und eGovernment die dafür notwendigen Grundlagen weiterentwickeln oder schaffen.

Die Strategie für IT und eGovernment des Freistaates Sachsen wurde in den letzten Jahren unter Federführung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Europa in Abstimmung mit den Ressorts erarbeitet. Sie löst die Sächsische eGovernment Strategie aus dem Jahr 2009 ab.

Der Freistaat Sachsen strebt mit der neuen Strategie langfristig folgenden Zustand an:

Der Einsatz der IT in der Verwaltung des Freistaates Sachsen trägt in besonderem Maße zur Erfüllung der Anforderungen an die Verwaltung, zur Konsolidierung des Haushalts sowie zur Staatsmodernisierung bei, weil:

» die weitere Öffnung von Regierung und Verwaltung (Open Government) unterstützt wird,

» Bürger und Unternehmen ihre Anliegen vollständig elektronisch abwickeln können, ohne dass diejenigen ausgeschlossen sind, die IT nicht nutzen können oder wollen,

» Verwaltungsabläufe durchgängig medienbruchfrei elektronisch bearbeitet werden,

» Mitarbeiter örtlich flexibel arbeiten können, insbesondere von zu Hause aus oder unterwegs,

» Leistungen der IT für jeden Fachbereich bedarfsgerecht und wirtschaftlich zur Verfügung stehen,

» die Potenziale der bereichsübergreifenden Zentralisierung, Zusammenarbeit und Standardisierung im Bereich der IT ausgereizt werden sowie

» die Informationssicherheit und der Datenschutz stets umfassend gewährleistet sind.

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