14. eGovernment-Wettbewerb

Jury ehrt digitale Vorreiter in Verwaltung, Wissenschaft und eHealth

| Redakteur: Manfred Klein

In der Kategorie „Richtungsweisendes Projekt zur Gestaltung der Modernen Verwaltung 2015“ wurde die Magistratsdirektion der Stadt Wien für ihre „Digitale Agenda Wien“ ausgezeichnet.

Zur Begründung schreibt die Jury: „Gemeinsam mit den Bürgern sowie der Wirtschaft erarbeitet die Stadt Wien ihre „Digitale Agenda“. Dieser Partizipationsprozess hat Vorbildwirkung für andere Verwaltungsbereiche und lädt zum Umdenken in Richtung einer offenen und transparenten Verwaltung ein.“

Dazu Jury-Mitglied Prof. Dr. Maria Wimmer, Forschungsbereich Verwaltungsinformatik, Universität Koblenz-Landau: „Das Projekt ‚Digitale Agenda Wien‘ ist ein exzellentes Beispiel für die Einbindung von Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaft in die Gestaltung einer modernen und zukunftsorientierten Stadt.“

Die Kategorie „Erfolgreichstes Kooperationsprojekt 2015“ konnte hingegen die Hessische Staatskanzlei mit ihrem Projekt „Länderübergreifende IT-Kooperationen DMS-Fachanwendungen – eBundesrat/eMPK/eKIS“ für sich entscheiden.

Mit gleich drei Fachanwendungen zur elektronischen Zusammenarbeit verdeutlichen die Staatskanzlei Hessen und ihre Kooperationspartner, wie man die länderübergreifende Zusammenarbeit mit moderner IT vereinfacht und beschleunigt, so die Jury zur Begründung.

Dabei werde ein vollständiger, automatisierter Austausch aller relevanten Dokumente in die elektronischen Akten der jeweiligen Bundesländer ermöglicht. In der Anwendung „eMinisterpräsidentenkonferenz“ arbeiten so bereits alle 16 Bundesländer auf elektronischem Wege erfolgreich zusammen.

Jury-Mitglied, Anna Faoro, Kommunikationsbeauftragte eGovernment Schweiz: „Dank diesem breit abgestützten Kooperationsprojekt ist es möglich, dass Bundesrat, Ministerpräsidentenkonferenz sowie die Kabinette dreier Bundesländer einfach und mobil auf ihre Dokumentenablagen zugreifen.“

Die gemeinsame Nutzung der gleichen Anwendungen führe zudem zu einer erhöhten Wirtschaftlichkeit und mit der länderübergreifenden Etablierung von Referenzprozessen zu einer Optimierung der Behördentätigkeit.

„Das Projekt zeigt exemplarisch“, so Anna Faoro, „wie sich in erfolgreicher Zusammenarbeit erhebliche Synergien realisieren lassen.“

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