„Hacker-Wettbewerb“ nach nPA-Krisensitzung ausgerufen

Jetzt testet das BSI die AusweisApp für den neuen Personalausweis

18.11.2010 | Redakteur: Gerald Viola

nPA: Probleme mit Software und Vornamen
nPA: Probleme mit Software und Vornamen

Über eine Woche schwieg das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur Software-Panne für den neuen Personalausweis. Gestern kündigte die Behörde eine neue Version an, die sich bereits im Test befinde, und rief quasi einen Hacker-Wettbewerb (ohne Preisgeld) aus.

Von wegen „theoretischer Möglichkeit“. Nach der gestrigen geheimen Krisensitzung ließ das BSI heute wissen:

„Nachdem in der Software AusweisApp, die zur Nutzung der eID-Funktion des neuen Personalausweises erforderlich ist, Schwachstellen bekannt wurden, haben die beteiligten Unternehmen (OpenLimit SignCubes AG und Siemens IT Solutions and Services GmbH) inzwischen eine überarbeitete Version der Software bereitgestellt. Diese wird derzeit umfangreichen Tests unterzogen. Nach Abschluss der Tests wird die neue Version der AusweisApp zum Download zur Verfügung gestellt.

Gleichzeitig habe das BSI die mit dem Updateverfahren verbundenen Prozesse einer eingehenden Prüfung unterzogen, um künftig Probleme schnellstmöglich auszuwerten und erforderliche Updates schnell bereitstellen zu können. Zudem werde das BSI künftig zu regelmäßigen Terminen kumulierte Updates zum Download bereitstellen.

„Darüber können erkannte Schwachstellen geschlossen sowie Verbesserungen der Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit und Performance eingespielt werden. Bei besonderen Vorfällen können Aktualisierungen auch sofort über sogenannte Hotfixes erfolgen.“

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