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eGovernment-Studie in der Schweiz Jeder dritte Eigenosse ist unzufrieden

| Redakteur: Gerald Viola

Das Forschungsprojekt „Zufriedenheit im eGovernment in der Schweiz“ (ZeGo) verfolgt das Ziel, die Zufriedenheit der Bürger mit ihrem jeweiligen Kantonsportal in zweijährigen Intervallen zu erfassen. Nur scheinen sich die Verantwortlichen nicht für die Ergebnisse zu interessieren. In zwei Jahren hat sich durchschnittliche Zufriedenheit nicht verbessert, jeder dritte User hat nach wie vor Probleme mit der Informationssuche und der Navigation.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Auf einer 5-er-Skala war der durchschnittliche Wert über alle Kantone 3.8 (unverändert zu 2006). Der höchste Wert weist Baselland auf (4.2), gefolgt von Appenzell Innerrhoden (4.1) und Uri, Schaffhausen, St. Gallen, Basel-Stadt und Obwalden (je 4.0). Im Vergleich zu 2006 verzeichneten die Kantone Baselland und Obwalden (je +0.3) sowie St. Gallen, Zug und Appenzell Ausserrhoden (je +0.2) den grössten Zufriedenheitszuwachs.

Suchmaschinen und Navigation suboptimal

27 Prozent aller Teilnehmer berichten, während der Interaktion mit den Webseiten auf Probleme gestoßen zu sein. In allen Kantonen zeigen diese Personen auch weniger hohe Zufriedenheitswerte. Der grösste Teil dieser Probleme (77 Prozent) hat mit der Informationssuche zu tun (2006: 80 Prozent): Die Suchmaschinen und Navigationen werden als suboptimal empfunden.

Die Autoren: „Personen, die die Portale aus geschäftlichen Gründen besuchen, zeigen meist weniger hohe Zufriedenheitswerte mit den Informationen und Dienstleistungen der Kantone, und dies, obwohl sie die Seiten viel häufiger verwenden. Sie berichten auch häufiger von Interaktionsproblemen mit den Portalen.“

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