Ein CIO für den Bund

IT-Steuerung aus einer Hand

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Modernität durch eGovernment und IT-Einsatz

eGovernment und IT gewinnen zunehmend an Bedeutung, weil wichtige politische Vorhaben sich immer häufiger nur noch mithilfe großer IT-Projekte umsetzen lassen. Dabei entwickelte sich die Verwaltung in den vergangenen Jahren zu einem Dienstleister mit immer komplexerer Informationsverarbeitung. Deshalb ist die IT vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland wohl das leistungsfähigste Instrument, um Produktivitätssteigerungen in der Verwaltung zu realisieren.

Deutschland ist in Europa nach dem Vatikanstaat das Land mit der geringsten Geburtenrate. Damit wird Deutschland zusammen mit Japan die erste Gesellschaft in der Geschichte der Menschheit sein, in der deutlich mehr Menschen aus dem aktiven Arbeitsprozess austreten als eintreten. Neben der Verlängerung der Arbeitszeit wird die IT zum wesentlichen Faktor, der auch in Zukunft eine leistungsfähige Verwaltung unterhalten kann. Die IT ist damit zu einem wichtigen „Produktivfaktor“ geworden, der in strategischen Planungen berücksichtigt werden muss.

Fazit

Ressorthoheit, Föderalismus, Subsidiaritätsprinzip, Gewaltenteilung, Datenschutz sind wichtige Prinzipien und Strukturen, die allerdings zunächst zur Abgrenzung und zur Silobildung beitragen.

Die Einrichtung eines CIO mit einer CIO-Organisation ist dringend erforderlich, da diese Funktionen es erleichtern werden, Veränderungen zu managen und ein Gegengewicht zu den abgrenzenden Gestaltungsprinzipien schaffen.

In allen vier Handlungsfeldern des CIO geht es dabei weniger darum, neue Initiativen zu starten als vielmehr, die bereits gestarteten Initiativen schneller zu einem Erfolg zu bringen.

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