Störungserfassung, Wartung und Abrechnung

| Redakteur: Gerald Viola

Knapp 30.000 Lichtpunkte in 32 osthessischen Gemeinden betreut die ÜWAG. Die damit verbundene Menge an Daten bedeutet vor allem bei der Abrechnung einen großen Aufwand
Knapp 30.000 Lichtpunkte in 32 osthessischen Gemeinden betreut die ÜWAG. Die damit verbundene Menge an Daten bedeutet vor allem bei der Abrechnung einen großen Aufwand (Quelle: Überlandwerk Fulda AG)

Knapp 30.000 Straßenleuchten verteilt auf 32 Kommunen in der gesamten Region Osthessen betreut die Überlandwerk Fulda AG (ÜWAG). Die Verwaltung aller Daten zu erbrachten Leistungen und Aufträgen in den verschiedenen Gemeinden ist eine Mammutaufgabe für das Unternehmen.

Vor allem die nach Standorten differenzierte Abrechnung der Kosten für Betrieb und Instandhaltung erforderte bisher enormen Aufwand und dauerte mitunter mehrere Tage. Seit Mitte 2011 nutzt die ÜWAG daher im Innen- wie im Außendienst ein auf Straßenbeleuchtung spezialisiertes Managementprogramm.

Die Software luxData erfasst alle relevanten Daten vom Mast- und Leuchtentyp bis hin zu den Abrechnungsparametern, wodurch sich die Kostenauflistung trotz der großen Zahl an Kunden jetzt automatisiert innerhalb eines halben Tages erstellen lässt.

Zusätzlich wurde das System mit dem Meldeportal Stoerung24.de verbunden, sodass Defekte in dem weiten Einzugsgebiet genau verortet und direkt in das Verwaltungsprogramm eingespeist werden können.

Wenn Lichtpunkte zu Z­ählpunkten werden

Exceltabellen, GIS-Daten und ein großer Anteil an Handarbeit bestimmten bis 2011 die Bestandsführung der Straßenbeleuchtung bei der ÜWAG. Zur Unterscheidung der Kommunen in der Verwaltung musste jeweils die Standortnummer den Namen der Gemeinden und den entsprechenden Zählpunktbezeichnungen der Ortsteile zugeordnet werden.

„Dieses Procedere war extrem umständlich und nahm durch die Prüf- und Abgleichungsarbeit viel Zeit in Anspruch“, berichtet Martin Ofczarcak, der für diesen Bereich verantwortliche Mitarbeiter bei der ÜWAG.

Die GIS-Daten wurden dabei nach Excel exportiert, um sie an das SAP-System des Unternehmens übermitteln zu können. Zusätzlich mussten die Tabellen mit den Beleuchtungsdaten in die Abrechnung miteinbezogen werden.

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