Deutscher Wetterdienst steuert 2.700 Clients und 300 Server aus der Ferne

IT Lifecycle Management für die Wetterstation Zugspitze

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Pragmatische Lösung gesucht

Vor der Implementierung von Empirum mussten die IT-Verantwortlichen des DWD ihre administrativen Aufgaben manuell ausführen. Jeder der rund 3.000 Rechner war mit unterschiedlichen Programmen ausgestattet. Somit gab es keine einheitlichen Installationen und keine Standardisierung.

2004 erkannte Alexander Harth, Referatsleiter Anwenderunterstützung des DWD, das Problem und beauftragte Frank Thies, Technischer Koordinator des Referats, mit der Konzeption und Entwicklung einer pragmatischen Lösung. „Es dauerte rund zwei Jahre bis wir eine komplette Ausarbeitung für unser verbessertes IT-Konzept vorlegen konnten“, erläutert Thies. „2006 konnten wir mit der Ausschreibung beginnen, um einen kompetenten IT-Partner mit einer ausgereiften Software-Lösung zu finden.“ Die Liste der Anforderungen des Deutschen Wetterdienstes an die Funktionen des zentralen Software Managements war lang und detailreich. Der DWD suchte nach einer Lösung, die die IT-Infrastruktur optimieren und eine zentrale Steuerung ermöglichen sollte. Ein ganz wichtiger Punkt: Mit der zentralen Steuerung und der Inventarisierung der Hard- und Software sollten auch die Installationszeiten verkürzt und die Reisezeiten minimiert werden. Ein Ziel war es, dass die Nachbearbeitungszeit, also die Zeit, die dazu benötigt wird, um manuelle Änderungen vorzunehmen, nicht länger als eine Stunde betragen durfte.

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„Seit Ende 2007 sind wir nun mit der Implementierung von Empirum und mit all den notwendigen Anpassungen fertig“, konstatiert Frank Thies. „Wir sind jetzt soweit, dass die Nachbearbeitungszeit – wenn überhaupt notwendig – nur wenige Minuten beträgt. Einen weiteren wichtigen Schritt, den wir noch im selben Jahr gemacht haben, war die Integration des Dynamic Host Configuration Protocol, das durch die automatische Zuweisung der IP-Adressen, die Einbindung von weiteren Computern sehr erleichtert.“

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