eGovernment in Sachsen-Anhalt

IT-Infrastruktur als Basis von erfolgreichem eGovernment

| Redakteur: Manfred Klein

Für Errichtung und Betrieb des Informationstechischen Netz.eXTended (ITN-XT) sind unter Einbeziehung weiterer Leistungen im Zusammenhang mit der Ertüchtigung der IT-Infrastruktur insgesamt etwa 244 Millionen Euro Haushaltsmittel eingeplant.

Mit dem NGN soll ein zukunftsfähiges und hochperformantes Netz für die gesamte Landesverwaltung Sachsen-Anhalts unter Anbindung der Schulen und Kommunen geschaffen werden, das die steigenden Anforderungen an Informationssicherheit und Flexibilität gewährleisten soll.

Wesentliche Elemente des ITN-XT sind die Vereinheitlichung der vorhandenen heterogenen dezentralen Systemkomponenten (wie zum Beispiel Router, Switche, TK-Anlagen) und die Einführung eines zentralen Managements für WAN, LAN und Telefonie unter Wahrung der besondereren Anforderungen Öffentlicher Verwaltungen.

Dadurch sollen insbesondere die einzelnen und in Summe teuren Wartungsverträge in den Ministerien und deren nachgeordneten Geschäfts­bereichen entfallen. In der Summe seiner Eigenschaften soll das ITN-XT die Daten- und Sprachkommunikation des Landes auf den technisch neuesten Stand bringen und gleichzeitig durch Homogenisierung für beträchtliche Einsparungen sorgen.

Und durch die Zentralisierung des Netz-Managements und des Betriebs werden die Ressorts von diesen Aufgaben entlastet und können sich auf strategische IT-Themen konzentrieren.

Das derzeit zur Abbildung des Landeshaushalts genutzte IT-Verfahren wird vom Hersteller voraussichtlich ab dem Jahr 2018 nicht mehr gepflegt. Die daraus entstehenden Risiken machen die Einführung eines neuen Haushaltsverfahrens notwendig.

Neben dem aktuellen Funktionsumfang soll das neue IT-Verfahren auch die Kompatibilität zu den EU-Fördermittel verwaltenden Systemen berücksichtigen.

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In diesem Jahr soll die Leistungsbeschreibung erstellt werden, um dann 2016 das Vergabeverfahren durchführen zu können. Die Migration des Haushaltsverfahrens ist dann für die Jahre 2017 bis 2019 geplant.

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