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News IT-Industrie warnt vor Verzögerungen bei Gesundheitskarte

| Redakteur: Gerald Viola

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) hat vor weiteren Verzögerungen bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gewarnt.

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Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) hat vor weiteren Verzögerungen bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gewarnt. „Zeitkritisch ist derzeit die Ausschreibung der zentralen IT-Infrastruktur, insbesondere des Datennetzes, durch die Betriebsorganisation Gematik“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer anlässlich des 111. Deutschen Ärztetages. Bis zur Vergabe des Auftrags vergeht bei IT-Projekten dieser Größenordnung etwa ein Jahr. Ebenfalls überfällig sind Vereinbarungen zwischen Krankenkassen und Ärzten darüber, wer die Kosten für die technische Ausrüstung der Arztpraxen übernimmt. Ursprünglich sollte die Karte schon im Jahr 2006 an die Versicherten ausgegeben werden. Gegensätzliche Interessen der Ärzte, Apotheker, Krankenkassen und Kliniken machten den Zeitplan aber zunichte. Der BITKOM forderte die Ärzteschaft auf, sich konstruktiv am Aufbau des Systems zu beteiligen. Viele Ärzte scheuen die notwendigen Investitionen in die Kartentechnik und fürchten, die Daten der Patienten seien nicht sicher.

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