Fujitsu Technology Solutions & eGovernment

IT-Impulse für die Modernisierung von Staat und Verwaltung

| Redakteur: Gerald Viola

Andreas Kleinknecht ist seit November verantwortlich für den Geschäftsbereich Öffentliche Auftraggeber bei Fujitsu und Mitglied der Geschäftsleitung Deutschland
Andreas Kleinknecht ist seit November verantwortlich für den Geschäftsbereich Öffentliche Auftraggeber bei Fujitsu und Mitglied der Geschäftsleitung Deutschland (Foto: Fujitsu)

Seit vielen Jahren zählt Fujitsu Technology Solutions im Public Sector Parc auf der CeBIT zu den größten Ausstellern. Dort stellt das Unternehmen gemeinsam mit seinen Partnern vor, was in Öffentlichen Verwaltungen gefordert ist: eine Modernisierung und Weiterentwicklung der IT als kraftvoller Beitrag zu weiteren Leistungs-, Effizienz und Qualitätssteigerungen.

Mit Andreas Kleinknecht, seit November 2012 verantwortlich für den Geschäftsbereich Öffentliche Auftraggeber bei Fujitsu und Mitglied der Geschäftsleitung Deutschland, sprach eGovernment Computing über aktuelle IT-Entwicklungen und Perspektiven im Öffentlichen Sektor.

Herr Kleinknecht, das Leitthema der CeBIT lautet „Shareconomy“. Gilt das auch für den Bereich der Öffentlichen Auftraggeber?

Kleinknecht: Aus meiner Sicht eindeutig ja. Das Teilen und gemeinsame Nutzen von Wissen, Ressourcen, Erfahrungen und Kontakten als neue Form der Zusammenarbeit ist ja auch oder gerade für die Öffentliche Hand wichtig. Denken Sie nur an neue Formen der Bürgerbeteiligung oder das Thema „Shared Services“, das in der Öffentlichen Verwaltung inzwischen eine wichtige Rolle spielt. Was für Unternehmen gilt, gilt in diesem Fall auch für die Öffentliche Hand: Wer erfolgreich sein möchte, muss offen für Instrumente sein, die ein schnelles und umfassendes Teilen von Wissen ermöglichen: Collaborations-Werkzeuge, Blogs, Wikis, Votings und ähnliche Software-Lösungen werden die Arbeitswelt in den kommenden Jahren sehr dynamisch verändern.

Worin sehen Sie denn im Öffentlichen Sektor derzeit die größten Herausforderungen?

Kleinknecht: Öffentliche Verwaltungen müssen sich den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen, extern wie intern. Sie müssen dauerhaft mit beschränkten Haushalten klarkommen und ihre Effizienz steigern. Die IT muss hier für eine Modernisierungs-Dividende sorgen. Und schließlich muss die Verwaltung ihre Qualität weiter steigern, neue Angebote schaffen und in einem hohen Maße wandlungsfähig sein. Das alles erfordert eine IT, die diese Prozesse sehr flexibel und kosteneffizient unterstützt.

Die IT wird für die Verwaltung also immer wichtiger?

Kleinknecht: Ja, denn erst eine moderne IT schafft die Voraussetzung dafür, dass Verwaltungen ihren Auftrag effektiv und wirtschaftlich erfüllen, mehr Bürgernähe leben und innovative Formen der Bürgerservices auf den Weg bringen können.

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