Dataport

IT-Dienstleister weiter auf Wachstumskurs

| Autor: Manfred Klein

Digitalisierung in der Verwaltung beschert Dataport Wachstum
Digitalisierung in der Verwaltung beschert Dataport Wachstum (Bild: © Coloures-Pic – stock.adobe.com)

Dataport ist weiter auf stabilem wirtschaftlichem Kurs. Der Verwaltungsrat entlastete den Vorstand anlässlich des positiven Abschlusses des Geschäftsjahres 2017. Verantwortlich für den guten Abschluss macht der Vorstandsvorsitzende, Johann Bizer, die zunehmende Digitalisierung in der Öffentlichen Verwaltung.

2017 konnte Dataport seinen Umsatz um 7,2 Prozent auf 544 Millionen Euro steigern und erwirtschaftete einen Überschuss von rund 0,2 Millionen Euro. Stabil blieb auch die Eigenkapitalquote von 10,4 Prozent. Für 2018 ist ein Anstieg der Eigenkapitalquote auf 12,3 Prozent geplant.

Dataport-Vorstandsvorsitzender Johann Bizer: „Wir sind gut aufgestellt, Geschäftsabläufe zu digitalisieren und automatisieren.“
Dataport-Vorstandsvorsitzender Johann Bizer: „Wir sind gut aufgestellt, Geschäftsabläufe zu digitalisieren und automatisieren.“ (Bild: © tristan vankann / fotoetage)

Dazu erklärte Michael Richter, Vorsitzender des Verwaltungsrates und Staatsekretär im Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt: „Das Wachstum von Dataport zeigt, dass die Konsolidierung der Rechenzentren die Leistungsfähigkeit der Anstalt weiter verbessert hat und nun Früchte trägt.“

Mit seinem sicherheitszertifizierten Rechenzentrum erfülle Dataport zudem bereits die sicherheitstechnischen Anforderungen der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung. „Mit Dataport sind wir Träger für die Digitalisierung gut aufgestellt“, so Richter.

Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, ergänzte: „Die Digitalisierung gibt ein neues Tempo für notwendige Veränderungen vor. Wir sind gut aufgestellt, Geschäftsabläufe zu digitalisieren und automatisieren. Wir haben die neuen Herausforderungen erkannt, agile Arbeitsmethoden eingeführt und unsere Entwicklungs- und Beratungskompetenz ausgebaut. Mit unseren Trägern gestalten wir so auch weiterhin erfolgreich die digitale Transformation.“

Die Digitalisierung eröffne zudem neue Geschäftsfelder, wie im Kulturbereich mit der Bereitstellung technischer Infrastruktur für die Digitalisierung von Kulturgütern oder im Bildungsbereich mit Konzepten und Ausstattung für multimedialen Unterricht sowie Infrastruktur für Lern- und Bildungsplattformen.

Gut aufgestellt sei Dataport auch, um den absehbar erhöhten Bedarf der Verwaltung an Systemen für Automation und Künstlicher Intelligenz abzudecken. Intelligente IT-Systeme für die Computer-Forensik oder zur Bekämpfung von Kriminalität in der Finanzverwaltung (Fraud Management) sind bereits im Portfolio.

Dataport arbeitet nicht gewinnorientiert, sondern hat von seinen öffentlichen Trägern den Auftrag, sich durch eigene Leistungen zu finanzieren und ein mittelfristig ausgeglichenes Jahresergebnis zu erzielen.

Dataport unterstützt seine Träger in zahlreichen Projekten bei der Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben. Aufgrund der digitalen Transformation steigt die Nachfrage von IT-Dienstleistungen, von der Prozessberatung bis zur Entwicklung neuer Online-Services und dem Betrieb der IT-Infrastruktur in sicheren und leistungsstarken Rechenzentren. Dataport wird aufgrund der umfassenden Digitalisierung im öffentlichen Sektor auch in Zukunft auf Wachstumskurs sein.

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