Smart-City-Hackathon

IoT-Anwendungen für smarte Städte

| Autor: Susanne Ehneß

Der Hackathon will Anwendern auf anschauliche Weise einen Zugang zu Smart City und dem Internet der Dinge eröffnen
Der Hackathon will Anwendern auf anschauliche Weise einen Zugang zu Smart City und dem Internet der Dinge eröffnen (© thampapon1 - stock.adobe.com)

Heute und morgen lädt die Deutsche Telekom zum 24-Stunden-Hackathon nach Bonn. Im Rahmen eines Wettbewerbs verwirklichen Entwickler, Designer und interessierte Neulinge ihre eigenen Ideen für eine smarte Stadt mithilfe des Internets der Dinge.

„Bringe Deine Ideen für die Stadt der Zukunft ein und nimm am Smart City Public Life Hackathon teil. Ob Entwickler, Designer, oder Newbie – wir suchen Dich!“ – so warb die Deutsche Telekom im Vorfeld der Veranstaltung um aktive Besucher. Nach dem Motto „Smart Public Life“ sollen heute und morgen Ideen entwickelt werden, um das Leben in der Stadt für Bürger lebenswerter zu gestalten.

Die Telekom spricht drei Zielgruppen an:

  • Entwickler (Profis): Gemeinsam mit Deinem Team und einem Designer entwickelst Du tolle Idee und programmierst diese innerhalb von 24 Stunden.
  • Designer und Konzepter: Angefangen bei der Ideation-Phase, die Du leitest, bis zur Umsetzung des Designs Eurer Idee gibt es viele Ecken und Enden bei dem Dein Know-how gefragt ist.
  • Nicht-Entwickler/Newbies: Auch für Euch haben wir IoT-Boards, mit denen Ihr arbeiten könnt, als wäret ihr Entwickler! Eine Einführung gibt es vor Ort, Euch stehen erfahrene Teamkollegen zur Seite. Schnuppert rein und weckt Euer Interesse für das Programmieren!

Partnerstädte

Die besten Ideen können laut Telekom später im „Telekom Inkubator“ weiterentwickelt werden. Ziel sei zudem der Austausch mit verschiedenen Städten, die als potenzielle Projektpartner eingebunden sind. Die Stadt Bonn stellt zum Beispiel die anonymisierten Daten aus dem Open Data Portal für die Entwicklung von IoT-Anwendungen zur Verfügung.

Technik

Der IoT-Hersteller ubirch stellt beim Hackathon das nötige Backend bereit. Alle IoT-Daten werden direkt am entsprechenden Sensor dauerhaft kryptografisch abgesichert und mithilfe der Blockchain unveränderbar gespeichert.

Zum Einsatz kommt auch das „Calliope Board“, mit dessen Hilfe selbst Anfänger IoT-Anwendungen programmieren können sollen. Calliope wurde ursprünglich als Bastelplatine für Grundschüler entwickelt und ist sowohl über einen einfachen visuellen Editor als auch über Javascript und C/C++ programmierbar. Über ein spezielles Adapter-Modul funkt Calliope ins Narrowband-IoT-Netz der Telekom und ermöglicht so den Aufbau vernetzter IoT-Anwendungen.

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