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IDC zum weltweiten Markt für Speichermedien von 2008 bis 2013 Investitionen in Datenspeicher brechen ein

| Redakteur: Katrin Hofmann

Trotz des weltweiten rasanten Wachstums der Datenmengen sollen die Investitionen in Speichermedien laut den Marktforschern von IDC 2009 zurückgehen. Erholung ist voraussichtlich erst in den kommenden Jahren in Sicht.

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2009 werden IDC zufolge rund 28,8 Milliarden US-Dollar für Speichermedien ausgegeben.
2009 werden IDC zufolge rund 28,8 Milliarden US-Dollar für Speichermedien ausgegeben.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise müssen sich IDC zufolge 2009 auch die Anbieter von Speichermedien beugen. Deren Einnahmen sollen massiv zurückgehen.

Das ist einerseits durchaus erstaunlich, hatte IDC doch im Rahmen einer von EMC in Auftrag gegebenen Untersuchung im Frühjahr 2009 festgestellt, dass sich das digitale Datenvolumen bis 2012 alle eineinhalb Jahre verdoppeln wird (Mehr Details hier). Andererseits könnten die anhaltenden Preisrückgänge in einigen Segmenten der Datenspeicher die Entwicklung erklären helfen. So waren unter anderem die Preisrückgänge bei Memory Cards und USB-Sticks hierzulande im ersten Halbjahr mit am höchsten bei den CE-Produkten (wie berichtet).

Das meint der Analyst

Wie Thomas Meyer, Vice President EMEA Systems and Infrastructure Solutions bei IDC, erläutert, sind zwar die Umsätze zurückgegangen, die angeforderten Kapazitäten sind in den vergangenen Quartalen jedoch weiterhin gewachsen. Während beispielsweise im ersten Quartal 2009 die Umsätze europaweit um rund 23 Prozent nachgaben, stieg die eingekaufte Speicherkapazität im selben Zeitraum um 6,4 Prozent.

Abhängig von der weiteren Wirtschaftsentwicklung werde es zwar auch bei den Kapazitäten eine Korrektur nach unten geben, prinzipiell seien die Speicheranforderungen und -initiativen bislang aber gleich geblieben. Thomas Meyer: „Der Preis spielt dabei eine große Rolle und natürlich profitiert auch hier das Entry Segment.“ Allerdings werde bei Befragungen unter IT-Entscheidern regelmäßig deutlich, dass Storage die letzte Hardware-Technologie ist, an der im Ernstfall gespart wird.

Wie hoch die Verluste der Speichermedien-Anbieter dieses Jahr weltweit im Detail ausfallen sollen und wie sich die Investitionen bis 2013 entwickeln könnten, erfahren Sie, wenn Sie die Grafik von IDC anklicken.

Weitere Details zu den aktuellen und kommenden Umsatzzahlen im Server- und Storage-Segment erfahren Sie von Thomas Meyer, VP EMEA Systems and Infrastructure Solutions bei IDC, am 10. September im Webcast bei IT-BUSINESS. Hier können Sie sich anmelden!

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