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Intrusion Prevention | Angriffsvermeidung

Redakteur: Gerald Viola

Intrusion Prevention ist ein präemptiver Ansatz zur Netzwerksicherheit, mit dessen Hilfe potenzielle Bedrohungen erkannt und schnell bekämpft werden. Wie ein Intrusion Detection System

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Intrusion Prevention ist ein präemptiver Ansatz zur Netzwerksicherheit, mit dessen Hilfe potenzielle Bedrohungen erkannt und schnell bekämpft werden. Wie ein Intrusion Detection System (IDS) überwacht ein Intrusion Prevention System (IPS) den Netzwerk-Traffic. Weil ein Angriff unter Umständen sehr schnell erfolgt, nachdem sich der Angreifer den Zugriff verschafft hat, besitzen Intrusion Prevention Systems auch die Fähigkeit, sofort auf Basis einer Reihe von Regeln zu reagieren, die vom Netzwerkadministrator festgelegt wurden. Beispielsweise wird ein IPS unter Umständen ein Paket verwerfen, das es als bösartig erkennt und jeglichen Datenverkehr von der entsprechenden IP-Adresse oder dem Port blockieren. Gleichzeitig werden legitime Daten ohne Unterbrechung oder Verzögerung an den Empfänger weiter geleitet.

Laut Meinung von Top Layer Networks Michael Reed muss ein effektives Intrusion Prevention System auch komplexere Überwachungs- und Analyseaufgaben wahrnehmen können, beispielsweise die Überwachung und Reaktion auf bestimmte Muster im Datenverkehr sowie einzelnen Paketen. "Die Erkennungsmechanismen umfassen unter anderem den Abgleich von Adressen, HTTP-Zeichenketten sowie Teilzeichenketten, generische Musterabgleiche, Analyse von TCP-Verbindungen, Erkennung von Paketanomalien, Erkennung von Traffic-Anomalien sowie den Abgleich von TCP/UDP-Ports".

Generell kann ein Intrusion Prevention System jedes Produkt bzw. jede Vorgehensweise enthalten, die den Zugriff von Angreifern auf Ihr Netzwerk unterbindet, beispielsweise Firewalls und Antiviren-Programme.

(ID:2020916)