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10 Jahre eGovernment Computing Inspirationsquelle der Verwaltungsmodernisierung

| Redakteur: Manfred Klein

Im Herbst 2001 erschien die erste Ausgabe der eGovernment Computing. Zahlreiche Experten gratulierten zum Geburtstag, zum Beispiel Dr. Wilfried Bernhardt, Staatsekretär in Sachsen.

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Dr. Wilfried Bernhardt, Staatssekretär und CIO in Sachsen
Dr. Wilfried Bernhardt, Staatssekretär und CIO in Sachsen
( Archiv: Vogel Business Media )

Nun begleitet eGovernment Computing schon eine Dekade voll rasanter Entwicklungen. Vor 10 Jahren war kaum absehbar, wie sich Regieren und Verwalten unter dem Einfluss moderner Informations- und Kommunikationstechnologien verändern würden. Viele alte Fragen konnten neu gestellt und – noch wichtiger – neu beantwortet werden.

Die breite Verfügbarkeit von Informationen ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts selbstverständlich, mehr und mehr gewinnen IT-Interaktionen zwischen Bürger und Verwaltung, aber auch politische Partizipation mithilfe der Informationstechnik an Bedeutung.

Auch die Erwartungen und Ansprüche an Politik und Verwaltung unterliegen einem entsprechenden Wandel: Schnelligkeit, Fortschrittlichkeit und Transparenz, bei gleichzeitiger Gewähr von Vertraulichkeit und informationeller Selbstbestimmung sind heute zentrale Prinzipien guten Regierungs- und Verwaltungshandelns. Wir sollten diesen Prozess nicht passiv erleben, sondern aktiv gestalten.

Mit der Modernisierung unserer Arbeits- und Kommunikationsmittel muss deshalb nicht zuletzt auch ein Überdenken unseres Selbstverständnisses und tradierter Routinen einhergehen. Die Fachpresse spielt dabei eine wichtige Rolle.

Die Diskussionen, die sich seit nunmehr 10 Jahren auch in eGovernment Computing widerspiegeln, schärfen unsere Perspektive auf die Modernisierung der Verwaltung unter Zuhilfenahme moderner Informations- und Kommunikationstechnologien, sie leuchten blinde Flecken aus und sie inspirieren die Weiterentwicklung auf allen Ebenen.

Ich gratuliere den Herausgebern und der Redaktion und freue mich auf die weitere Begleitung unserer Arbeit. Es bleibt spannend.

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