BfIT-Stand

Innovative Ideen für e­Government

| Redakteur: Manfred Klein

(Foto: Deutsche Messe)

Auf ihrem Stand gibt die Beauftragte der Bundes­regierung für Informationstechnologie (BfIT), Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, einen Überblick über wichtige Projekte der Bundes­verwaltung, der Länder und des IT-Planungsrates. Im Mittelpunkt stehen der Bürokratieabbau, der Ausbau der Dienstleistungsorientierung sowie die vernetze Verwaltung.

Der Besuch ist ein Muss für eGovernment-Macher. Exemplarisch dargestellt werden die genannten Themenfelder auf dem BfIT-Stand (Halle 7, Stand B 50) auf drei selbstständigen Ausstellungsflächen:

  • Effiziente Prozesse
  • Moderner Kontakt
  • Sichere Identität/IT-Sicherheit

So stellt im Bereich Sichere Identität unter anderem der Freistaat Sachsen sein Bürgerterminal vor.

Das Projekt „Bürgerterminal und mobile Bürgerbüros als Bestandteil moderner Bürgerservices im ländlichen Raum“ ist Teil des Programms zur Staatsmodernisierung im Freistaat. Unterstützt durch das Bundesinnenministerium konzipiert und erprobt das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Europa in diesem Projekt moderne Bürgerdienste auf ihre Zukunftsfähigkeit.

Die Zielsetzung wird so beschrieben: „Durch den Einsatz moderner Technologien und durch eine flexible Leistungserbringung auch unter den Bedingungen des demografischen Wandels weiterhin eine hohe Qualität bei der Erfüllung von Verwaltungsaufgaben zu gewährleisten. Unter besonderer Berücksichtigung der Rahmenbedingungen im ländlichen Raum sind zukunftsfähige Lösungen für eine bürgernahe Verwaltung zu schaffen.“

Künftig soll das Bürgerterminal die eID-Funktion des neuen Personalausweises zur eindeutigen Identifikation nutzen können.

Aus diesen Zielsetzungen ergeben sich auch neue Anforderungen an den (mobilen) Verwaltungs­arbeitsplatz. Diesen untersucht und entwickelt der Freistaat in einem Projekt gleichen Namens, dessen Ergebnisse ebenfalls in Hannover gezeigt werden.

Rheinland-Pfalz zeigt seine Portallösung, bei der eine zentrale eID-Struktur für ein medienbruchfreies eGovernment sorgt. Inzwischen können 70 bis 80 Prozent der Rheinland-Pfälzer Online-Dienste über mit dem neuen Personalausweis und dem elektronischen Aufenthaltstitel nutzen. Dazu gehören zum Beispiel der Antrag auf Ausstellung eines Führungszeugnisses oder der Antrag auf Auskunft aus dem Gewerbezentralregister. Auch diese Anwendungen können auf dem BfIT-Stand im Einsatz begutachtet werden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt in Hannover eine De-Mail-Anwendung vor, die eine sichere Kommunikation zwischen Fotograf und Ausweisbehörde ermöglicht. Durch Nutzung der De-Mail-Infrastruktur kann das Lichtbild verschlüsselt, authentisch und nachweisbar versendet und empfangen werden.

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 38035060 / Standards & Technologie)