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FP Award für zukunftsweisende De-Mail Innovation Innovationspreis für nahtlose Integration der De-Mail verliehen

| Redakteur: Manfred Klein

Zum zweiten Mal hat die Francotyp-Postalia Holding AG (FP), Multi-Channel-Anbieter für die Briefkommunikation, den De-Mail Innovationspreis auf der CeBIT vergeben. Der Gewinner 2015 ist die Net at Work GmbH. Eine hochkarätige Jury kürte das in Paderborn ansässige Unternehmen zum Sieger.

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FP Award für zukunftsweisende De-Mail Innovation
FP Award für zukunftsweisende De-Mail Innovation
(Francotyp Postalia)

Jury-Mitglieder vor Ort in Hannover waren Frank Früh vom Bitkom, Dr. Iris Henseler-Unger vom wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste, Manfred Klein von der Fachzeitung eGovernment

Computing, Andreas Reisen vom Bundesinnenministerium sowie Prof. Dr. Christoph Meinel vom Hasso-Plattner-Institut.

Die Präsentation einer nahtlosen Integration der De-Mail in eMail-Systeme mit „NoSpamProxy“ konnte die Jury-Mitglieder überzeugen. Das Besondere an dieser Innovation ist, dass die Benutzer mit ihrem gewohnten eMail-Programm eine De-Mail versenden können. Ein eMail-Gateway wandelt dabei die verfasste eMail automatisch in eine De-Mail um und verschickt diese an den angegebenen Kommunikationspartner. Zu empfangene De-Mails werden vom De-Mail-System in der gewohnten eMail-Umgebung sichtbar gemacht.

„In mittleren und großen IT-Umgebungen kann die Implementierung und Administration von De-Mail-Konten aufwendig sein. Das Konzept von Net at Work bietet eine Lösung auch, eine große Anzahl von De-Mail-Konten effizient zu verwalten“, sagte Sven Meise, Vorstand der Francotyp-Postalia Holding AG, im Rahmen der Preisverleihung.

Stefan Cink, Produktmanager bei der Net at Work GmbH, freute sich über die Auszeichnung: „Die De-Mail ist die Zukunft der vertraulichen und nachweisbaren Kommunikation. Mit unserer NoSpamProxy machen wir die Einführung und die Nutzung von De-Mail für Unternehmen und Behörden einfach und zuverlässig.“

Aus den eingereichten Bewerbungen hatte die Jury zwei Finalisten ausgewählt, die ihre Konzepte auf der CeBIT präsentieren durften. Als zweitplatziertes Unternehmen war der Informatik-Betrieb Bielefeld (IBB) auf der Messe vertreten. Er präsentierte einen Umsetzungsvorschlag zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der De-Mail.

Zum ersten Mal vergab der FP-Konzern auch einen Studenten Award. Das herausragende Innovationskonzept der Projektgruppe der Hochschule Harz, bestehend aus Lisa Bieker und Aileen Kochel, wurde miteinem Preisgeld von 5.000 Euro gewürdigt.

Die Studentinnen, die am Halberstädter Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz Verwaltungsökonomie studieren, untersuchten die Möglichkeit einer Integration der De-Mail in die Prozesse bei Förderungsanträgen einer Landesbank. Dabei wurden unter anderem die technische Umsetzbarkeit, die Gesetzgebung und die interne Organisation berücksichtigt.

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