Wissensmanagement und eGovernment

Innovation schafft Wissen – Wissen schafft Innovation!

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Balance zwischen Kreativität und Kontrolle

Wissensmanagement erschließt interdisziplinär das Beziehungsgeflecht und die Wirkungszusammenhänge von Wissen und Innovation. Es ist in der Lage, eine für die Institution strategiegerechte und passgenaue Balance zwischen Stabilität und Flexibilität sowie Kontrolle und Kreativität zugunsten von Innovation zu entwickeln. Kreative Institutionen haben eine große Lernfähigkeit in Bezug auf die Anpassung bestehender Strukturen, Abläufe, Verfahren – ohne diese in Frage zu stellen. Fehlt diese Kultur, führt dies zu einer geringen Lernfähigkeit, bei der die Aufarbeitung von Fehlern und Erfahrungen, die bestehenden Verfahren und Strukturen in Frage stellen und Fehler eher personalisieren.

Ein umfassender Ansatz hebt Wissensmanagement aus den Modernisierungsvorhaben und Steuerungsfunktionen heraus und schafft auch das technologische und organisatorische Fundament. Es darf jedoch nicht darauf reduziert werden, da diese isolierte Projektierung auf D­auer kaum Erfolg sichern kann.

Der Schwerpunkt liegt verzahnt mit diesem Fundament in der Transformation hin zu einer wissensbasierenden lernenden Organisation, der Synchronisation von Veränderungsprozessen sowie Realisierung einer Balance von Kontrolle und Kreativität. Wissensmanagement kann nur erfolgreich sein, wenn diese umfassende Transformation und Synchronisation durch die Leitungsebene ini­tialisiert und in besonderer Weise unterstützt wird. Besteht keine „echte“ Bereitschaft zur Transformation und Synchronisation hin zu einer wissensbasierten Organisation, wird Wissensmanagement scheitern. So einfach ist das!

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