Big Data

Infrastruktur für wissenschaftliche Daten

| Autor: Susanne Ehneß

Das Ziel des neuen Science Data Centers ist es, Daten aus vielen Laboren nachhaltig und gemeinschaftlich zu nutzen
Das Ziel des neuen Science Data Centers ist es, Daten aus vielen Laboren nachhaltig und gemeinschaftlich zu nutzen (© Laila Tkotz/KIT)

Das „Science Data Center für Molekulare Materialforschung“ (MoMaF) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) arbeitet mit der Hochschule Karlsruhe und dem FIZ Karlsruhe an einem freien Informationsfluss durch eine einfachere Erfassung, Archivierung sowie einen einfacheren Austausch von Rohdaten.

„Wir schaffen in Baden-Württemberg eine E-Science-Infrastruktur, die unseren Forschenden beste Voraussetzungen für neuartige wissenschaftliche Ansätze bietet. Data Science kombiniert die Techniken der Mathematik und Informatik mit dem Wissen über verschiedene Anwendungsfelder und öffnet das Tor zu neuen Erkenntnissen“, kommentiert Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. „Für den Standort Baden-Württemberg sind daher wissenschaftsgetriebene Datenzentren wie das am KIT von herausragender Bedeutung.“

„Mit dem neu geschaffenen Science Data Center sorgen wir dafür, dass Wissen auch die Grenzen von Institutionen überwindet und übergreifend wirken kann“, sagt Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT.

Daten strukturieren

Wie das KIT ausführt, fehlten bislang häufig effiziente Werkzeuge, um Daten auszutauschen, für andere nachvollziehbar zu strukturieren und mit Metadaten zu versehen. Manchmal seien die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht klar oder die Datenmenge sei schlicht zu groß. Das MoMaF soll nun passende Prozesse und Werkzeuge für ein Forschungsdatenmanagement entwickeln.

„Mit dem MoMaF werden wir Bausteine für die Digitalisierung entwickeln, welche alle Phasen von der Generierung der Daten bis zu deren nachhaltiger Archivierung abdecken“, erläutert Professor Stefan Bräse vom Institut für Organische Chemie des KIT.

Ziel sei die Bereitstellung einer Software-Infrastruktur, die es erlaubt, die grundlegenden und spezifischen Anforderungen an wissenschaftliche Datensicherung und effiziente Nachnutzung abzubilden.

Mehr Infos zum Forschungsdatenmanagement des KIT gibt es auf der entsprechenden Website: www.rdm.kit.edu.

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