Irrtümer über elektronische Signaturen

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Es herrscht oft der Irrglaube, die elektronische Signatur sei ein optischer Platzhalter für die eigene handschriftliche Bild: © ggerhards - stock.adobe.com
Es herrscht oft der Irrglaube, die elektronische Signatur sei ein optischer Platzhalter für die eigene handschriftliche Unterschrift auf digitalen Dokumenten. Doch die elektronische Signatur ist keine Bilddatei, sondern ein kryptografisches Verfahren: Die Information zur Person und der so genannte Hash-Wert des Dokumentes (einmalige mathematische Quersumme) werden mithilfe eines digitalen Zertifikates berechnet und verschlüsselt. So wird die Signatur untrennbar mit dem elektronischen Dokument verbunden und die Integrität des Dokumentes gesichert. Dieses Verfahren begleitet das Unterschreiben mittels der so genannten fortgeschrittenen (AES) und der qualifizierten elektronischen Signatur (QES). Beim elektronischen Signieren etwa mit einer gescannten Unterschrift ohne dieses Verschlüsselungsverfahren ist dagegen die Rede von einer einfachen Signatur. Diese weist eine deutlich niedrigere Beweiskraft und Sicherheit des Signierprozesses auf und ist in diesem Sinne nicht der fortgeschrittenen und der qualifizierten elektronischen Signatur gleichgestellt.
Es herrscht oft der Irrglaube, die elektronische Signatur sei ein optischer Platzhalter für die eigene handschriftliche