Gehackte Wahlen

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Sorge um die Bundestagswahl:
Bei der Bundestagswahl 2005 wurden zum ersten – und auch zum letzten Mal Bild: blickpixel/Pixabay / CC0
Sorge um die Bundestagswahl: Bei der Bundestagswahl 2005 wurden zum ersten – und auch zum letzten Mal – in Deutschland Wahlcomputer eingesetzt. Das Bundesverfassungsgericht erklärte ihren Einsatz 2009 für nicht verfassungskonform. Das war wohl auch besser so, demonstrierte der Chaos Computer Club doch 2007, wie leicht sich die Wahlmaschinen hacken lassen. Auch wenn der eigentliche Wahlvorgang in Deutschland ganz traditionell mit Stift und Papier stattfindet – die Infrastrukturen von Behörden und Parteien sind längst digital und damit auch ein Ziel für Hacker. So rechnet der Bundeswahlleiter Dieter Sarreither folglich damit, dass auch die Bundestagswahl im Herbst 2017 nicht von Cyber-Attacken verschont bleiben wird. Sarreither ließ die Infrastruktur seines Rechenzentrums verdreifachen, außerdem soll im Ernstfall das Abwehrzentrum der Bundesregierung genutzt werden. Durch diese Maßnahmen sei die Wahl ausreichend abgesichert. Gegen Fake News will der Wahlleiter unter anderem einen eigenen Twitter-Kanal einsetzen, um Falschmeldungen sofort richtigstellen zu können.
Sorge um die Bundestagswahl: Bei der Bundestagswahl 2005 wurden zum ersten – und auch zum letzten Mal