Schnellere Zahlungseingänge, geringerer Verwaltungsaufwand

In Kaiserslautern können „Knöllchen“ per QR-Code bezahlt werden

| Autor: Ira Zahorsky

Seit Anfang August finden Autofahrer, wenn sie in Kaiserslautern ein Parkknöllchen bekommen, einen QR-Code auf der Verwarnung. So können sie direkt am Fahrzeug bezahlen.
Seit Anfang August finden Autofahrer, wenn sie in Kaiserslautern ein Parkknöllchen bekommen, einen QR-Code auf der Verwarnung. So können sie direkt am Fahrzeug bezahlen. (© Dan Race - Fotolia.com)

Wer fortan in Kaiserslautern eine kostenpflichtige Verwarnung wegen Falschparkens unter seinem Scheibenwischer findet, muss lediglich den aufgedruckten QR-Code mit seinem Smartphone scannen und kann dann sofort bezahlen. Der Stadt erspart dies viel Zeit und Geld. Aber auch die Bürger können direkt mit dem unliebsamen Knöllchen abschließen.

Das Verwarngeld mit QR-Code macht die Zahlung einfach. Der Bürger braucht den Code nur einzuscannen. Mit dem Scan wird der Nutzer zunächst zu einer städtischen Begrüßungsseite und dann auf Wunsch zu PayPal weitergeleitet, wo er die Zahlung veranlassen kann. Die Zahlung gelangt auf das PayPal-Empfängerkonto der Stadt, der Zahler erhält eine Zahlungsbestätigung per Push-Benachrichtigung auf sein Smartphone und per eMail. Möglich wird dies durch das Bezahlsystem „Bezahllotse“ der Krefelder TraffGo Road GmbH.

Für den Bürger bedeutet das einen deutlich höheren Komfort, die Behörde profitiert von einer besseren Zahlungsmoral sowie einem insgesamt reduzierten Verwaltungsaufwand. Zum einen erfolgt die Zahlungsbestätigung deutlich schneller, zum anderen sinkt das Risiko falsch übertragener Aktenzeichen, IBANs oder anderer Kennziffern auf konventionellen Überweisungsträgern. Bislang erforderten solche fehlerhaften Angaben eine aufwändige Nachbearbeitung. Die neue Bezahloption eliminiert das Risiko weitgehend und beschert der Behörde auch hier eine Zeit- und Ressourcenersparnis.

Auch internationale Zahlungen können jetzt problemlos akzeptiert werden. Der bislang hohe, zum Teil manuelle Aufwand zur Ermittlung der Fahrzeughalter bei falsch parkenden ausländischen Gästen dürfte damit deutlich sinken. Ein echter Vorteil im Hinblick auf die rund 50.000 in Kaiserslautern und Umgebung stationierten Mitglieder der US-Streitkräfte und ihrer Angehörigen, denen die moderne Bezahlmethode bereits aus ihrem Heimatland bekannt ist, sowie hinsichtlich der Besucher aus den benachbarten Ländern Frankreich und Luxemburg.

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Parkscheiben sind O.K. Parkgebühren und Knöllchen sind Abzocke um marode Haushalte zu finanzieren....  lesen
posted am 24.02.2017 um 08:23 von Unregistriert


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