Von Open Data zu Big Data – Grenzenloses eGovernment

Impulse für ein gemeinsames Vorgehen auf europäischer Ebene

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Dass den Absichtsbekundungen freilich in vielen Fällen noch die Umsetzung folgen muss, wissen auch die Beteiligten. Und auch, dass auf dem Weg dorthin noch so manches Problem zu lösen ist. Besonders, da der nächste Trend – die Einbindung mobiler Geräte in Open-Data-Portale und eGovernment allgemein – sich bereits abzeichnet. Dazu nochmals Dr. Hanno Thewes: „An mobilen Anwendungen wird man nicht mehr vorbeikommen und eGovernment wird dadurch noch komplexer und spannender, da für den Einsatz im eGovernment mobile Systeme besonderen Sicherheitsansprüchen genügen müssen. Auch der elektronische Identitätsnachweis muss auf mobilen Endgeräten abgebildet werden.“

Der komplexen Problematik entsprechen die Erwartungen, welche die Teilnehmer an den eGovernment Summit stellen. So meint Hans-Hanning Lühr: „Im IT-Bereich kann es heute mehr denn je niemand mehr allein. Im Betrieb von IT-Anwendungen arbeiten wir in Norddeutschland deshalb schon seit längerem zusammen – am IT-Dienstleister Dataport sind neben Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen auch Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern beteiligt, demnächst vielleicht auch Sachsen-Anhalt. Und für Innovation gilt dasselbe: Nur im Austausch unter Gleichgesinnten können neue Ideen zur Wirklichkeitsreife entwickelt werden. Wir erwarten uns dazu vom eGovernment Summit nützliche Denkanstöße.“

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Dr. Hanno Thewes ergänzt: „Im schnell wachsenden und sich dynamisch verändernden IT-Bereich ist ein regelmäßiges persönliches Update unerlässlich. Der Summit ist hier ein wichtiges Forum des Austauschs und der Information zwischen eGovernmentverantwortlichen der Öffentlichen Hand und zahlreichen Systemanbietern aus diesem Sektor.“

Ein Punkt, den auch Hessen-CIO Horst Westerfeld nochmals unterstreicht: „Der eGovernment Summit war in den letzten Jahren eine gute Plattform, um mit Kolleginnen und Kollegen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft aktuelle Themen des eGovernment abseits des Tagesgeschäfts zu diskutieren. Ich freue mich auf eine spannende und tiefgreifende Diskussion.“

Und Erwin Schwärzer beurteilt die Bedeutung des Treffens auf dem Petersberg so: „Der eGovernment Summit hat sich zu einem wichtigen Forum für den informellen Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft entwickelt. Die hochwertigen Diskussionen im kleinen Kreis leisten einen wichtigen Beitrag, abseits der eGovernment-Gremien über den Tellerrand hinauszuschauen. So kann ein gemeinsames Verständnis für künftige Themen entwickelt werden, ohne unter sofortigem Entscheidungsdruck zu stehen. Durch den weiteren Fokus auf das EU-weite eGovernment in diesem Jahr erwarte ich zudem neue Impulse für ein gemeinsames Vorgehen von Bund und Ländern auf europäischer Ebene.“

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