Nationaler IT-Gipfel in Dresden – Innenminister drückt aufs 115-Knöpfchen

IKT-Standort Deutschland auf Platz 7: Experten suchen Weg zur Weltspitze

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Potenziele die Deutschland eine Vorreiter- und Spitzenposition ermöglichen

Große Chancen für Deutschland sehen die befragten Experten in der Verbindung von IKT und klassischen Anwendungsindustrien: eEnergy, eCommerce, eHealth, Embedded Systems, eMobility. In diesen Wachstumsmärkten habe Deutschland Potenziale, die eine Vorreiter- und Spitzenposition ermöglichen, vor allem in der Systemintegration und Standardisierung.

Gleiches gelte für die elektronische Vernetzung von Gegenständen des Alltags – dem Internet der Dinge. Es fehle in Deutschland allerdings noch zu oft an sogenannten hybriden Innovationen, die neue Ideen in Produkten und Dienstleistungen mit neuen Markt- und Geschäftsstrategien kombinieren und vorantreiben. Genau hierin sehen die Experten aber eine wichtige Voraussetzung für den internationalen Erfolg.

Deutschland liegt als Standort für die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) im Vergleich der Top 15 IKT-Nationen auch in diesem Jahr im Mittelfeld und belegt gemeinsam mit den Niederlanden den siebten Rang. Anders als im Vorjahr belegt Deutschland 2010 bei keinem der 24 analysierten Indikatoren einen ersten oder zweiten Platz. Bei fünf Indikatoren konnte Deutschland dagegen besser abschneiden als im Vorjahr, bei 14 Indikatoren hat sich Deutschland verschlechtert.

Das sind die zentralen Ergebnisse des „Monitoring-Report Deutschland Digital 2010“, die beim Nationalen IT-Gipfel vorgestellt wurde. „Eine Platzierung auf dem siebten Platz ist für mich nicht zufriedenstellend und Ansporn genug, hier mehr zu tun und unsere Stärken gezielt zu bündeln“, so Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

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