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IT-Grundschutz für Behörden IGEL stellt neue Version der OS Workspace Edition vor

| Autor: Julia Mutzbauer

Der IT-Hersteller IGEL will mit seinen neu entwickelten Sicherheitsfunktionen für das Thin-Client-Betriebssystem eine effiziente Möglichkeit bieten, die Vorgaben des BSI-IT-Grundschutzes für Endgeräte zu erfüllen. Dabei richtet sich die neue Konfigurationsanleitung speziell an Behörden.

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Matthias Haas, CTO von IGEL: „Durch die Ausrichtung am BSI IT-Grundschutz arbeiten wir nicht nur nach einem deutschen Standard, sondern unterstützen branchenweit übliche Verfahren für Zugangskontrolle, sicheres Booten, Protokollierung und Verschlüsselung“
Matthias Haas, CTO von IGEL: „Durch die Ausrichtung am BSI IT-Grundschutz arbeiten wir nicht nur nach einem deutschen Standard, sondern unterstützen branchenweit übliche Verfahren für Zugangskontrolle, sicheres Booten, Protokollierung und Verschlüsselung“
(© Thomas - stock.adobe.com)

Laut Hersteller sorgen die erweiterten Sicherheitsfunktionen des IGEL OS Workspace Edition in der Version 11.03 mit signierten Betriebssystemaplikationen für eine nahtlose „Chain of Trust“ bis auf die Prozessorebene des Endgeräts. Die Sicherheit dabei beginne bereits mit dem in IGEL OS 11.03 verfügbaren UEFI Secure Boot und reiche bis hin zu ausgewählten IGEL-Hardwaremodellen, die über die AMD-Secure-Processor-Technologie verfügen.

„Dieses hardwarebasierte Sicherheitssystem ist direkt in ausgewählten AMD-Prozessoren integriert, einschließlich dem AMD Embedded RX-216GD System-on-a-Chip, das die neueste Generation von IGEL UD7 Endgeräten betreibt. Mit dem Schutzmechanismus direkt auf dem Prozessor unterstützt diese Integration ein spezielles Sicherheitssystem und initiiert damit die IGEL Chain of Trust auf Hardware-Ebene“, so der Hersteller.

Mit den vielfältigen Funktionen der IGEL Workspace Edition für Software-definierte Endgeräte könne jeder kompatible x86-PC in einen sicheren IGEL-basierten Endpoint verwandelt werden. Die IGEL Workspace Edition entkoppelt die Hardware von der Software mittels neuen, flexiblen und portablen Software-Lizenzierungsoptionen. Diese seien darauf ausgelegt, den Wert der Endgeräte zu erhöhen und gleichzeitig deren Erfassung, Kontrolle und Verwaltung zu vereinfachen.

Matthias Haas, CTO von IGEL, erklärt: „Unser Team bringt Hard- und Softwareangebote auf den Markt, die über modernste Sicherheitsfunktionen verfügen. Die neuen im IGEL OS erhältlichen signierten Betriebssystempartitionen sind der nächste Schritt in die sichere ‚Chain of Trust‘ von IGEL, die bereits UEFI Secure Boot und die AMD-Secure-Processor-Technologie in den neuesten UD7 und zukünftigen Endgeräten von IGEL beinhaltet. Durch die Ausrichtung am BSI IT-Grundschutz arbeiten wir nicht nur nach einem deutschen Standard, sondern unterstützen branchenweit übliche Verfahren für Zugangskontrolle, sicheres Booten, Protokollierung und Verschlüsselung.“

Zusätzlich betont der Hersteller die Unterstützung der Testsoftware Login Pi von LoginVSI. IT-Administratoren könnten damit die End-to-End Performance von IGEL-basierten Endgeräten bis hin zur Ziel-Cloud oder dem Zielserver gründlich testen. Mit der Integration in das IGEL-OS könnten Administratoren ein besseres Verständnis vom Verhalten der Endgeräte beim Benutzer erhalten.

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 Julia Mutzbauer

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Redaktion, eGovernment Computing