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Studie zu IT-Security IDC: IT-Angriffe hemmen die Produktivität

Redakteur: Katrin Hofmann

Laut einer aktuellen IT-Security-Studie von IDC haben bereits 71 Prozent der Unternehmen bewusst Erfahrungen mit Angriffen auf die Unternehmens-IT gemacht. Auch welche Schäden auftreten, wurde untersucht.

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Auch personelle und rechliche Konsequenzen drohen.
Auch personelle und rechliche Konsequenzen drohen.
( Archiv: Vogel Business Media )

In Bezug auf die Art der Angriffe auf die Unternehmens-IT ergibt sich aber ein gemischtes Bild. Viren, Spam und Trojaner führen die Liste klar an, was einen hohen Bedarf für Endpoint-Security-Lösungen signalisiert. Manipulation, unberechtigter Zugriff, Verlust von Informationen werden im Vergleich dazu viel seltener bekannt. Hier gilt es mehr und mehr präventiv zu handeln und Rechte- und Zugriffsmanagement zu stärken.

Auf die Frage nach den Konsequenzen aus den Angriffen gab fast die Hälfte der Befragten an, einen Ausfall der IT-Systeme durch Angriffe auf die Unternehmens–IT erlitten zu haben, mit der Folge von Produktivitätsverlusten der Mitarbeiter. Außerdem hatten die Angriffe sowohl personelle (39 Prozent) als auch rechtliche (23 Prozent) Konsequenzen, dicht gefolgt von einem Imageschaden (22 Prozent), dessen tatsächlicher Wert am Anfang nur schwer abschätzbar ist.

„Insgesamt zeigt sich hier also, dass bereits in den meisten Unternehmen nicht unerhebliche finanzielle Schäden aufgrund von Angriffen entstanden sind“, so Lynn Thorenz, Consulting Director bei IDC in Frankfurt.

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