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IDC launcht Multi-Client-Studie IDC benennt Treiber und Hürden für Desktop-Virtualisierung

| Redakteur: Katrin Hofmann

Virtualisierung ist eines der Top-Themen der IT. Das Interesse bei IT-Entscheidern steigt stetig und selbst die zurückliegende Krise tat dem keinen Abbruch. Auch die Desktop-Virtualisierung profitiert davon. IDC untersucht Anwenderpräferenzen und Trends in Deutschland.

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IDC prophezeit dem Markt eine „deutliche Zunahme“.
IDC prophezeit dem Markt eine „deutliche Zunahme“.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Rezession hat die Nachfrage nach Virtualisierung aufgrund des Kostensenkungspotenzials noch zusätzlich angeheizt. IDC ist der Überzeugung, dass die Nachfrage nach Virtualized Client Computing in den nächsten zwölf bis 24 Monaten deutlich zunehmen wird.

Treiber

Die Gründe hierfür sind vielfältig. So erholt sich der IT-Markt und die Unternehmen investieren wieder in ihre IT. Insbesondere im Bereich der Client-Infrastruktur ist der Nachholbedarf mittlerweile groß. Dabei denken die IT-Entscheider vermehrt auch über Lösungsansätze wie Client-Virtualisierung als Alternative zum traditionellen PC für ihre künftige Infrastruktur nach. Zudem sind viele Unternehmen, bedingt durch die erfolgreiche Implementierung der Server-Virtualisierung, die einen schnellen RoI und eine hohe Reduktion der Kapitalkosten mit sich gebracht hat, heute offener gegenüber anderen Virtualisierungstechnologien. Aber auch die Einführung von Windows 7 ist ein weiterer wichtiger Treiber für Desktop-Virtualisierung.

Hürden

Dennoch gibt es auch eine Reihe von Herausforderungen, denn trotz des gestiegenen Interesses seitens der Anwender gibt es bisher noch wenige konkrete Projekte. Viele Unternehmen halten sich mit Investitionen in Desktop-Virtualisierung noch zurück und beobachten die Marktentwicklung genau.

Ein Grund hierfür ist die Komplexität und Vielfalt der Angebote. Der Bedarf an Aufklärung über die einzelnen Technologien und ihren Nutzen auf Seite der Anwender ist daher hoch. Anbieter im Umfeld von Client- und Desktop-Virtualisierung, Hersteller von PCs und anderer Hardware sowie ISVs und System-Integratoren stehen vor der Herausforderung, sich in diesem vielversprechenden Markt frühzeitig mit einer langfristigen Strategie und einem klaren Messaging zu positionieren. Denn sobald die anfängliche Zurückhaltung der Anwender hinsichtlich Client- und Desktop-Virtualisierung überwunden ist, ist hier aus Sicht von IDC ein exponentielles Wachstum zu erwarten.

Wer in diesem Markt erfolgreich agieren will, muss deshalb vor allem die spezifischen Anforderungen der Zielgruppe kennen, denn im Bereich Client- und Desktop-Virtualisierung existiert bisher kein „One-size-fits-all“-Ansatz, der erfolgversprechend wäre. Die Kenntnis der Erwartungen und Pläne der Unternehmen ist für Anbieter essenziell, um sich strategisch aufzustellen und Marketing- und Vertriebs-Aktivitäten gezielt zu planen. Um diesen Informationsbedarf abzudecken, launcht IDC das neue Multi-Client-Projekt „Virtualized Client Computing (VCC) – Neue Wege des Desktop Computing?“. Neben einer Bestandsaufnahme des deutschen Marktes für Client- und Desktop-Virtualisierung wird das Augenmerk vor allem auf die Perspektiven, Opportunities und Threats sowie insbesondere auf die Investitionsplanung der Unternehmen und deren Wahrnehmung der in diesem Umfeld tätigen Anbieter gelegt. Der Projektstart ist für November 2010 vorgesehen.

Interessierte Anbieter im Umfeld von Virtualisierung, die im deutschen Markt tätig sind oder den deutschen Markt erschließen wollen, finden hier weitere Informationen oder wenden sich direkt an IDC.

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