Suchen

Server-Virtualisierung Höhere Rechnerauslastung spart Strom und schont den Geldbeutel

| Autor / Redakteur: Sven Mulder / Gerald Viola

Verwaltungsmodernisierung und eGovernment erfordern neue Architekturkonzepte für Rechenzentren im Öffentlichen Sektor. Wichtigste Merkmale sind ein dynamischer Aufbau sowie konsolidierte, weitgehend virtualisierte Ressourcen.

Firmen zum Thema

PRIMERGY BX900 ist eine komplette Dynamic Server Infrastructure in einem einzigen Chassis
PRIMERGY BX900 ist eine komplette Dynamic Server Infrastructure in einem einzigen Chassis
( Archiv: Vogel Business Media )

IT-Verantwortliche im Öffentlichen Sektor kämpfen mit denselben Herausforderungen wie Unternehmen. Ihr Rechenzentrum ist über Jahre mit einer starren und unflexiblen Struktur gewachsen. Es entstand eine heterogene Landschaft mit unterschiedlichsten Geräten. Die Systeme beanspruchen Platz, verbrauchen Energie, produzieren Abwärme und sind häufig nicht ausgelastet.

Dennoch müssen insbesondere die Server 24 Stunden am Tag mit Strom versorgt werden. Diese Art von IT-Infrastruktur hat nicht nur eine kostenintensive Wartung, sondern auch einen hohen Verwaltungsaufwand zur Folge.

Abhilfe kann die Server-Virtualisierung schaffen. Hiermit lassen sich Ressourcen zentral und damit effizienter verwalten. Zudem kann die IT-Infrastruktur wesentlich schneller und flexibler an neue inhaltliche Anforderungen einzelner Fachbereiche angepasst werden. Die Nachfrage nach Virtualisierungslösungen wächst daher stetig.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Server-Virtualisierung ermöglicht es, Hardware besser auszulasten und die Systemverwaltung zu vereinfachen. Statt vieler Rechner betreiben Behörden wenige große Computersysteme. Ein positiver Nebeneffekt: Weniger Server-Hardware und moderne Servertechnologien bedeuten auch einen geringeren Stromverbrauch, was zusätzlich hilft, die Betriebskosten der IT zu senken.

Server-Virtualisierung erhöht Systemverfügbarkeit

Virtualisierungstechnologie erlaubt es, Prozessoren, Festplatten und Arbeitsspeicher eines Computers mehreren virtuellen Computern zur Verfügung zu stellen. In den virtuellen Maschinen lassen sich voneinander unabhängige Softwarekonfigurationen einrichten, die sich eine physikalische Hardware teilen. Dies führt zu einer höheren Auslastung der Server, was wiederum die Anzahl der Systeme reduziert. Schließlich gilt: Je kleiner die Serveranzahl, desto geringer sind Zeit- und Kostenaufwand für die Wartung.

Die durchschnittliche Auslastung von heterogenen IT-Infrastrukturen mit mehreren Systemen liegt nach Untersuchungsergebnissen zwischen zehn und dreißig Prozent und ist somit nicht wirklich effizient. Server-Virtualisierung hilft, diesen Überschuss an Ressourcen aufzuteilen und damit dynamisch den Grad der Systemauslastung zu erhöhen.

Nächste Seite: Der richtige Server für die virtualisierte Infrastruktur

(ID:2041442)