Datenbanken mit fehlertoleranten Servern abgesichert

Hochverfügbarkeit bei den Wasserwerken Düsseldorf

| Redakteur: Gerald Viola

Filteranlagen im Wasserwerk Am Staad der Stadtwerke Düsseldorf
Filteranlagen im Wasserwerk Am Staad der Stadtwerke Düsseldorf (Foto: Stadtwerke Düsseldorf)

Die Stadtwerke Düsseldorf haben in zwei Leitwarten ihrer drei Wasserwerke die Verfügbarkeit der Datenbanken mit fehlertoleranten Servern von Stratus abgesichert. Die vollständig redundant ausgelegten Server benötigen keine Administration und können damit auch an Standorten ohne IT-Fachpersonal eingesetzt werden.

Luftaufnahme des Wasserwerks Holthausen der Stadtwerke Düsseldorf
Luftaufnahme des Wasserwerks Holthausen der Stadtwerke Düsseldorf (Foto: Stadtwerke Düsseldorf)

Um eine hohe Qualität des Trinkwassers sicherzustellen und die benötigten Mengen entsprechend dem Bedarf zu den Verbrauchern zu bringen, betreiben die Wasserwerke Düsseldorf in ihren drei Wasserwerken in Düsseldorf Flehe, Am Staad und Holthausen umfangreiche technische Anlagen wie Brunnen, Aufbereitungsanlagen, mehrere Hochbehälter sowie Druckerhöhungs- und -minderungsanlagen.

In den 90er Jahren haben die Wasserwerke Düsseldorf ihre Anlagen mit Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) automatisiert. Die Systeme werden durch ein Netz von Mess­einrichtungen mit etwa 40.000 Datenpunkten kontrolliert. Damit lassen sich beispielsweise über Abweichungen des Wasserdrucks vom Sollwert rechtzeitig Leckagen im Verteilungsnetz lokalisieren.

Die Informationen der Mess- und Steuereinrichtungen laufen in den Leitwarten der drei Wasserwerke zusammen. Hier erfolgt die Abstimmung der Systeme sowie die zentrale Datensammlung und -archivierung, denn die Daten müssen natürlich auch revisionssicher aufbewahrt werden.

Die Leitwarten verfügen über ein IT-gestütztes SCADA-Leitsystem (Supervisory Control and Data Acquisition), das die Informationen zusammenführt, in einem grafischen System darstellt und schnelle Eingriffe durch das Bedienungspersonal erlaubt.

Da mit diesem System ein vollautomatischer Betrieb möglich ist, beschränken sich dessen Tätigkeiten im Normalfall auf die Überwachung der Prozesse.

Während die bestehenden Server über ein Cold Standby abgesichert sind, wurden zwei Datenbankserver und der zentrale Domänencontroller durch die fehlertoleranten Server von Stratus abgelöst.

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 39338670 / Standards & Technologie)