Das Krankenhaus der Zukunft

Hochmodernes OP-Steuerungssystem„Endoalpha“

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Beispiel eines „Endoalpha“-OP-Raums
Beispiel eines „Endoalpha“-OP-Raums (Bild: Olympus Europa SE & Co. KG)

Das Karolinska Universitätsklinikum in Stockholm, das Ende 2016 eröffnet, wird in 35 Operationssälen mit dem Steuerungssystem „Endoalpha“ von Olympus ausgestattet. Über die integrierte Plattform lassen sich sämtliche Geräte im OP-Saal steuern sowie Kommunikationsprozesse vereinfachen.

Im Zentrum Stockholms entsteht derzeit der größte und modernste Krankenhauskomplex Europas. Das Klinikum setzt damit weltweit neue Maßstäbe für die allumfassende Versorgung von Patienten, denn das Ziel der neuen Klinik lautet: Eine Versorgung auf höchstem medizinischen Niveau mit allen Möglichkeiten, die innovative Systemlösungen einem hochmodernen Krankenhaus bieten.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben sich die Initiatoren für eine Zusammenarbeit mit Olympus entschieden. Die Investition in die integrierte Systemplattform Endoalpha von Olympus ist dabei ein zentraler Baustein. Die Ausstattung von 35 OP-Sälen mit Endoalpha ermöglicht es, innerhalb des gesamten Klinikums höchste Qualitätsstandards während Operationen sicherzustellen. Arbeitsprozesse werden durch eine einheitliche Benutzeroberfläche vereinfacht und die Kommunikation innerhalb der Universitätsklinik verbessert.

Kontrolle und Koordination aller Geräte über eine Plattform

Konkret können über die Plattform des Endoalpha Control und Video Management Systems von Olympus sämtliche medizinische Geräte im OP koordiniert und kontrolliert werden – von Raumkameras über OP-Lampen bis hin zum 3D-Endoskop von Olympus oder anderen Herstellern.

Außerdem können Ärzte bei Bedarf wichtige Informationen direkt am OP-Tisch aufrufen oder sich weltweit per Videotelefonie austauschen. Das Dokumentationssystem ist mit dem Krankenhausinformationssystem verbunden, sodass Informationen wie die Krankenakte des Patienten stets überall verfügbar sind. Die Benutzbarkeit des integrierten Steuerungssystems ist über eine durchdachte Benutzeroberfläche sichergestellt. Ärzte und Klinikpersonal können es ganz einfach intuitiv per Touchscreen bedienen. Endoalpha standardisiert die OP-Prozeduren und erleichtert so den Arbeitsalltag.

„Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit dem Karolinska Universitätsklinikum am Krankenhaus der Zukunft arbeiten können. Diese Partnerschaft besiegelt nicht nur das größte Projekt, das Olympus bisher mit einer Klinik in Angriff genommen hat, sondern sie bestätigt uns außerdem, dass wir mit unseren Lösungen zukunftsweisende Wege gehen und den Ansprüchen von Medizinern und OP-Managern gerecht werden“, sagt Frank Drewalowski – Managing Director, Medical Systems Division, Olympus Europa SE & Co. KG

Weitere Projekte sind in Planung

Neben der Ausstattung der OPs übernimmt Olympus auch das dazu gehörige Projektmanagement für die Projektlaufzeit von vier Jahren. Dazu gehört die Integration aller OP-Geräte in die Systemplattform. Darüber hinaus wird Olympus die Implementierung des Systems in die bestehende IT-Struktur des Krankenhauses koordinieren. Ein weiterer bedeutender Teil des Auftrags ist die so genannte Innovationspartnerschaft und die Umsetzung weiterer Projekte in den kommenden Jahren. Ein wichtiges Ziel dabei ist die Erarbeitung neuer Lösungen, um effiziente, sichere und qualitativ hochwertige Gesundheitspflege zu bieten.

Das Karolinska Universitätskrankenhaus ist eine von Schwedens fortschrittlichsten Unikliniken, gleichzeitig eines der besten Forschungsinstitute weltweit und an das Karolinska-Institut, angebunden. Das Karolinska-Institut ernennt jährlich die Preisträger des Nobelpreises in Medizin und Physiologie. Der Neubau des Klinikums ist wegweisend für das nationale medizinische und wissenschaftliche Forschungskonzept. Zudem stellt das Projekt zwischen der Stadtverwaltung Stockholm und der Swedish Hospital Partners AB das wichtigste Public-Private-Partnership im Bereich Health Care dar.

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