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Cyber-Attacke auf EU-Einrichtungen Hinter den Angriffen steckt offenbar ein britischer Geheimdienst

Redakteur: Manfred Klein

Der Spähangriff auf die staatliche belgische Telefongesellschaft Belgacom, zu deren Kunden auch Einrichtungen der europäischen Kommission gehören, geht laut Meldung von Spiegel Online auf den britischen Geheimdienst GCHQ zurück. Der Spiegel beruft sich dabei auf Dokumente des Whistleblowers Edward Snowden.

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(Foto: tiero - Fotolia.com)

Laut Spiegel gehe aus den Dokumenten hervor, dass es bei dem Angriff mit dem Tarnnamen „Sozialist“ darum gegangen sei, eine „bessere Ausspähung von Belgacom“ zu ermöglichen.

Der belgische Premierminister Elio Di Rupo, der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Milquet sowie Justizministerin Annemie Turtelboom hatten, nachdem der Angriff aufgedeckt worden war, in in einer gemeinsamen Erklärung mitgeteilt, der Angriff habe die Sammlung strategischer Informationen zum Ziel gehabt und Anklage erhoben.

Den Snowden-Unterlagen zufolge bestand der Zugang des britischen Geheimdienstes auf die Server von Belgacom seit mindestens 2010. Dazu seien die Rechner von Mitarbeitern des Unternehmens ohne deren Wissen mit Spähsoftware infiziert worden.

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