Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit

Hier trifft sich die Gesundheitsbranche

| Redakteur: Ira Zahorsky

Der Hauptstadtkongress (hier ein Bild von 2015): Mehr als 8.000 Entscheidungsträger aus Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft werden auch in diesem Jahr erwartet.
Der Hauptstadtkongress (hier ein Bild von 2015): Mehr als 8.000 Entscheidungsträger aus Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft werden auch in diesem Jahr erwartet. (Bild: WISO)

Gestern wurde der 19. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit eröffnet. Hier werden gesundheitspolitischen Reformvorhaben diskutiert und Weichen zur Modernisierung des Gesundheitswesens gestellt.

Gestern im City-Cube in Berlin das Who-is-who der deutschen Gesundheitswirtschaft erwartet. In Zahlen ausgedrückt: Bei den rund 200 Einzelveranstaltungen treten mehr als 600 Redner, Referenten und Diskussionsteilnehmer auf – darunter viele Spitzenpolitiker aus Bund und Ländern, prominente Wissenschaftler und Führungspersönlichkeiten aus Institutionen des Gesundheitswesens.

Leitthema Innovation: Organe im 3D-Druck produzieren

Das Leitthema heißt in diesem Jahr: Innovationen. Ein führender Kopf einer der derzeit innovativsten medizinischen Forschungsbereiche stellt seine Arbeit auf dem Hauptstadtkongress in einer Lecture der deutschen Öffentlichkeit vor: Der in der Fachwelt gefeierte Star der regenerativen Medizin, Prof. Dr. Anthony Atala, Direktor des Wake Forest Institute for Regenerative Medicine, Winston-Salem/USA, erzeugt im Labor künstliches Gewebe und Organe aus menschlichen Zellen für die Transplantationsmedizin. Aktuell arbeiten Atala und sein Team daran, Organe mittels 3D-Drucks zu produzieren.

Bei der Eröffnungsveranstaltung des Kongresses resümierte Prof. Dr. Bertram Häussler vom IGES-Institut „die großen Erfolge von Medizin und Gesundheitsversorgung“ und Prof. Dr. Detlev Ganten, der Vorsitzende des Charité-Stiftungsrats, richtete den Blick auf „die großen Hoffnungen der Medizin für die Gesundheit“.

Das Who-is-who aus Politik ...

Der Hauptstadtkongress zieht auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl hochrangiger Politiker aus Bund und Ländern an: Neben Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sind fünf Staatssekretäre der Bundesregierung dabei: Annette Widmann-Mauz, MdB, der Patientenbeauftragte der Bundesregierung Karl-Josef Laumann, Lutz Stroppe, Ingrid Fischbach, MdB, und Thomas Rachel, MdB. Aus den Ländern kommen Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (Hamburg), Gesundheitsministerin Barbara Steffens (NRW) und Gesundheitssenator Mario Czaja (Berlin). Insgesamt 15 Abgeordnete repräsentieren die Gesundheitspolitik des Bundestages.

Auch aus der Gesetzlichen Krankenversicherung stehen beim Hauptstadtkongress hochrangige Persönlichkeiten auf der Bühne: Ulrike Elsner (vdek), Martin Litsch (AOK), Dr. Christoph Straub (Barmer GEK), Prof. Dr. h. c. Herbert Rebscher (DAK). Und für den G BA Prof. Josef Hecken sowie Dr. Christof Veit für das IQTiG.

... Wissenschaft und Wirtschaft

Aus der Wissenschaft sorgen meinungsstarke Forscher für interessante Kontroversen, wie etwa der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, der Pharmakritiker Prof. Dr. Gerd Glaeske, der Gesundheitsökonom und Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Karl Lauterbach, MdB, der Politikberater Prof. Dr. Dr. h. c Bert Rürup und der Ökonom Prof. Dr. Jürgen Wasem.

Stände in der begleitenden Fachausstellung haben beispielsweise Medizintechnik- oder Biotechnologieunternehmen wie 3M Deutschland, Abbott, Abbvie, B. Braun Melsungen, die Paul Hartmann AG, Philips Deutschland sowie Siemens Healthineers. Auch das Pharmaunternehmen Sanofi, die Organisation Ärzte ohne Grenzen, der Bundesverband Medizintechnologie oder die als Benannte Stelle Dekra sind mit dabei.

Der 19. Hauptstadtkongress findet noch bis 10. Juni 2016 im City-Cube Berlin statt.

Dieser Beitrag erschien zuerst in unserem Schwesterportal Devicemed.

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