Digitalen Verwaltung Hessen 2020

Hessische Regierung präsentiert neue eGovernment-Strategie

| Redakteur: Manfred Klein

eServices – Dienste für Bürger und Wirtschaft, eAdministration – Optimierung der Verwaltung nach innen und Open Government – Öffnung der Verwaltung nach außen, das sei der Dreiklang der hessischen eGovernment-Stragei, so Innenminister Peter Beuth
eServices – Dienste für Bürger und Wirtschaft, eAdministration – Optimierung der Verwaltung nach innen und Open Government – Öffnung der Verwaltung nach außen, das sei der Dreiklang der hessischen eGovernment-Stragei, so Innenminister Peter Beuth (Bild: Innenministerium Hessen)

Der Finanzminister und CIO von Hessen, Dr. Thomas Schäfer, und der Innenminister des Landes, Peter Beuth, haben heute mit der „Digitalen Verwaltung Hessen 2020“ die neue eGovernment-Strategie des Landes vorgestellt. Das Bundesland will damit erneut Maßstäbe in Sachen Verwaltungs­modernisierung setzen.

Zentrale Vorhaben der neuen eGovernment-Strategie sind unter anderem die Schaffung eines einheitlichen Service- beziehungsweise Bürgerkontos, der Ausbau von eAdministration, die Schaffung von einheitlichen Standards für Server und Arbeitsplatzrechner, die Stärkung verwaltungsinterner Kooperationsmodelle sowie eine stärkere Einbindung der Landeskommunen. Und im Zuge von Open Government sollen zudem die Grundlagen für eine Beteiligung der Bürger an politischen Entscheidungsprozessen erarbeitet werden.

Dazu erklärte der Innenminister des Landes, Peter Beuth: „Die Weiterentwicklung der bestehenden eServices und die Etablierung neuer Dienstleistungen ist ein zentraler Bestandteil der 'Digitalen Verwaltung Hessen 2020'. So stärken wir beispielsweise in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Hessen durch eine neue elektronische Beratung den digitalen Verbraucherschutz. Vertrauen und Sicherheit im Internet ist uns ein wichtiges Anliegen“.

Und: „In den nächsten Jahren wird die Errichtung einer Kommunikationsplattform vorangetrieben, mit dem Ziel eines einheitlichen Servicekontos. Jeder Bürger soll dann rund um die Uhr sicheren Zugriff auf Leistungen der Verwaltung und seine persönlichen Verwaltungsvorgänge haben“, erläuterte Beuth weiter.

Mit Blick ins Verwaltungsinnere soll unter dem Begriff eAdministration eine ganze Reihe von Projekten besser gesteuert werden können als bisher. So sollen zum Beispiel die Personalverwaltung (unter anderem durch eine elektronische Reisekostenabrechnung) und durch die Optimierung des Rechnungswesens optimiert werden.

„Damit treiben wir die Staatsmodernisierung voran und sparen obendrein Zeit und Geld“, betonten beide Minister. „Die elektronische Personalakte soll als eines unserer Schlüsselprojekte innerhalb der nächsten zwei Jahre als Pilot für alle Ressorts im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport eingeführt werden“, so Peter Beuth dazu.

Auf technischer Seite sollen alle Vorhaben durch die Schaffung von einheitlichen Standards für Server und Arbeitsrechner unterstützt werden.

„Bei der Konsolidierung und Standardisierung unserer IT-Landschaft setzen wir auch in Zukunft auf einen starken Partner, die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD), den IT-Dienstleister des Landes, der mit dem HessenPC ein anerkanntes Produkt und Servicemodell bietet“, sagte Dr. Thomas Schäfer, Finanzminister und CIO des Landes anlässlich der Vorstellung der eGovernment-Strategie.

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben
Als Beamter des Landes Hessen muss ich immer! alle Belege vom Arzt für mich und meine Kinder...  lesen
posted am 29.06.2018 um 11:30 von Unregistriert


Mitdiskutieren
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43551441 / Projekte & Initiativen)