Vorbild Dataport

Hessen gründet für öffentliche Auftraggeber IT-Kooperationsplattform

| Redakteur: Manfred Klein

3 Gründungsmitglieder = 1 neue IT-Genossenschaft: Die KOPIT eG. Links Hessen-CIO Finanzminister Dr. Thomas Schäfer
3 Gründungsmitglieder = 1 neue IT-Genossenschaft: Die KOPIT eG. Links Hessen-CIO Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (Bild: Finanzministerium Hessen)

Der rasche technologische Wandel im IT-Bereich und die zunehmende Etablierung des digitalen Verwaltungshandelns, sprich eGovernment, erfordern sowohl zwischen öffentlichen IT-Trägern wie auch mit den Verwaltungen neue Formen der Zusammenarbeit. Das Land Hessen hat daher mit Partnern eine Kooperationsplattform IT gegründet.

Die Kooperationsplattform IT öffentliche Auftraggeber, kurz KOPIT eG, besteht aus den drei Gründungsmitgliedern Goethe Universität Frankfurt am Main, ekom21 – KGRZ Hessen (Körperschaft des öffentlichen Rechts) und dem Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD).

Die neue eingetragene Gesellschaft soll künftig die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Informationstechnologie zwischen dem Land Hessen, den hessischen Kommunalverwaltungen, den Universitäten sowie weiteren öffentlich rechtlichen Institutionen fördern.

„Aufgabe der Genossenschaft ist die gemeinsame Beschaffung von Hard- und Software sowie IT-Dienstleistungen aller Art“, erklärte Hessens CIO und Bevollmächtigter für eGovernment und Informationstechnologie, Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.

Schäfer erklärte weiter: „Die neue Gesellschaft schaut im Einzelnen, welchen Bedarf ihre Mitglieder haben und ob es dann vorteilhafter ist, eine gemeinsame Anschaffung zu tätigen. Anschließend führt sie auch die Vergabeverfahren für ihre Mitglieder durch. Weitere Leistungen und gemeinsame Aktivitäten der Mitglieder sollen entwickelt werden. Die KOPIT eG wird darüber hinaus auch als Plattform zum Erfahrungsaustausch und Transfer von Informationen und Wissen rund um die Informationstechnologie dienen.“

Schäfer zeigte sich von den Vorteilen, die eine derartige Gesellschaft mit sich bringt, überzeugt: „Die KOPIT soll Zeit und Geld sparen. Unser Ziel ist es, zukünftige IT-Kooperationen über die Verwaltungsebenen hinweg, ohne die üblicherweise langwierigen Entscheidungsprozesse und komplexen Organisations- und Finanzierungsfragen, noch effektiver und wirtschaftlicher realisieren zu können. Der Nutzen für die KOPIT-Mitglieder liegt unter anderem in der zu erwartenden Reduzierung von Beschaffungspreisen bei IT-Produkten beziehungsweise Dienstleistungen.“

Auch Bertram Huke, Direktor der ekom21 – KGRZ Hessen, dem größten kommunalen IT-Dienstleister des Landes, hat die Wirtschaftlich­keit fest im Blick: „Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Durch gemeinsame Beschaffungen, Zusammenarbeit bei Vergaben und Services sowie gegenseitigen Wissenstransfer ist die KOPIT darauf ausgerichtet, enorme Kostenvorteile für ihre Mitglieder zu erbringen“.

Ergänzendes zum Thema
 
Die Gründungsmitglieder

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43470013 / System & Services)