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Coronakrise: Verwaltungsdigitalisierung wird zum Nothelfer Hessen: ekom21 baut Online-Service für Kommunen aus

| Autor: Julia Mutzbauer

Der kommunale IT-Dienstleister ekom21 hat in Zusammenarbeit mit dem Lahn-Dill-Kreis sowie dem Main-Taunus-Kreis einige neue Online-Services zur Verfügung gestellt – unter anderem ein Tool zur Meldung von Corona-Verdachtsfällen – , um die hessischen Kommunen bei der Bewältigung der Corona-Krise zu unterstützen.

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Die ekom21 stellt den Bürgern einen digitalen Briefkasten in der Kommunalverwaltung zur Verfügung, über den Anliegen, Formulare und eingescannte Dokumente eingereicht werden können
Die ekom21 stellt den Bürgern einen digitalen Briefkasten in der Kommunalverwaltung zur Verfügung, über den Anliegen, Formulare und eingescannte Dokumente eingereicht werden können
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Die Online-Services basieren auf der Digitalisierungsplattform civento. Die ekom21 erklärt dazu: „Dieses Programm digitalisiert Prozesse und schafft somit automatisierte Arbeitsabläufe, die von den Bürgern angestoßen und über das Internet an die zuständige Gemeinde-, Stadt- oder Kreisverwaltung übertragen werden. Diese civento-Prozesse stehen aufgrund einer Vereinbarung mit dem Land Hessen allen hessischen Kommunen und Landkreisen kostenfrei zur Verfügung“.

Zu den kürzlich entwickelten Workflows gehört auch ein Service zur digitalen Meldung von Corona-Verdachtsfällen. Dort können betroffene Bürger sich bei einem Hinweis auf eine eigene Infizierung melden. „Die über das ekom21-Programm voreingestellten Fragestellungen und Ausschlussverfahren leiten den Antragsteller mit zusätzlichen Hilfetexten Schritt für Schritt weiter und unterstützen somit auch die jeweiligen Gesundheitsämter bei der Einordnung des Falles“, so der IT-Dienstleister.

Eine weitere Entwicklung stellt den Bürgern einen digitalen Briefkasten in der Kommunalverwaltung bereit, über den Anliegen, Formulare und eingescannte Dokumente eingereicht werden können. Damit soll die Anzahl unnötiger, persönlicher Kontakte reduziert werden, um so die COVID-19-Regeln zu berücksichtigen.

Zudem wurde auch ein digitaler Service für Unternehmen eingerichtet, damit diese Entschädigungszahlungen nach dem Infektionsschutzgesetz über das Internet beantragen können.

Auch hilfsbedürftige Menschen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, sollen von civento profitieren. Nach einer Testphase in der Stadt Frankenberg wurde darüber ein Online-Service für private Hilfsangebote allen hessischen Kommunen zur Verfügung gestellt. Hier können sich sowohl Personen melden, die derzeit Hilfe benötigen, als auch solche, die Hilfe in verschiedenen Bereichen anbieten – ob im Haushalt, im Garten, beim Einkauf oder Spaziergängen. Die Anfragen und Angebote, die eingehen, werden seitens der Stadtverwaltung miteinander abgeglichen und zusammengebracht, heißt es.

Die Geschäftsführer der ekom21, Bertram Huke und Ulrich Künkel, bewerten die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung positiv: „Wir freuen uns, dass mit civento das Leben in dieser schwierigen Zeit ein bisschen einfacher und besser wird. Die jetzt ausgerollten Prozesse stehen allen hessischen Kommunen kostenlos zur Verfügung“.

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Über den Autor

 Julia Mutzbauer

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Redaktion, eGovernment Computing