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Herzstück der Smart OP

| Autor / Redakteur: Peter Reinhardt / Ira Zahorsky

Multimediale Technologien im OP: Moderne chirurgische Einrichtungen, Arztpraxen und Kliniken haben längst auf die computergestützte Interaktion zwischen Arzt, Pflegepersonal und Patient umgestellt.
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Multimediale Technologien im OP: Moderne chirurgische Einrichtungen, Arztpraxen und Kliniken haben längst auf die computergestützte Interaktion zwischen Arzt, Pflegepersonal und Patient umgestellt. (Bild: Comp-Mall)

Digitale Daten und hochaufgelöste Bilder werden in der Medizin immer wichtiger. In Operationssälen kontrollieren inzwischen Touch-PCs den gesamten Bereich – von komplexen medizinischen Geräten bis zum Raumlicht oder Audio.

Moderne chirurgische Einrichtungen, Arztpraxen und Kliniken haben längst auf multimediale Technologien umgestellt. Computergestützte Interaktion zwischen Arzt, Pflegepersonal und Patient ist Voraussetzung für eine reibungslose OP-Arbeit. Bild- und videobegleitete Operationen sorgen für mehr Sicherheit und eine optimale Dokumentation. Das OP-Personal muss in der Lage sein, medizinische Geräte und Peripheriesysteme intuitiv über das Bedienterminal zu bedienen. Ein einziger Bildschirm schafft hier Kontrollzugang zum gesamten OP-Bereich – von Raumlicht und Audio über die Klimatisierung bis zur Steuerung komplexer medizinischer Geräte. Der Begriff Smart-OP findet seinen Ursprung hierbei in der Erwartungshaltung, einen gesamten OP-Bereich genauso intuitiv zu bedienen wie etwa ein Smartphone. In Anbetracht des komplexen Zusammenwirkens unterschiedlichster Systeme und Signalverarbeitungen beziehungsweise Medieneinsätze werden auch die Anforderungen an die Panel-PCs im medizinischen Umfeld immer höher.

Bloß keine Anzeigefehler

Gute medizinische Computer bieten daher ein stabiles und einfach zu bedienendes Human-Machine-Interface (HMI). Sie unterstützen Ärzte nicht nur während der Behandlung, sondern speichern auch Bilder oder übermitteln diese an andere Rechner. Die Nähe zu den Patienten erfordert dabei sterile und antibakterielle Gehäuseoberflächen der Bedienterminals. Scharfe Reinigungsmittel dürfen die Touch-Fläche nicht in Milchglas verwandeln.

Denn Fehler bei der Anzeige, Steuerung und Datenspeicherung können in Kliniken und Praxen verheerende Folgen haben. Der Bedarf an zuverlässigen und leistungsstarken Rechnern wächst daher enorm. Eine Schwachstelle sind hier oft rotierende Teile wie Lüfter oder Festplatten. Ein Stillstand des Lüfters kann zum Totalausfall der Maschinen führen. „Für den medizinischen Bereich bieten wir meist lüfterlose Panel-PCs mit SSDs an. So ist das System geräuschlos, ausfallsicher und trotzdem performant. Die speziell konzipierten Komplettsysteme eignen sich so perfekt für Kliniken als PoC-Terminals (Point of Care) und sind mit der spezifischen Norm für das Patientenumfeld sehr gut geeignet“, berichtet Albin Markwardt als Geschäftsführer der Comp-Mall GmbH. Deren neuer Multi-Touch-PC WMP-249 erfüllt die im medizinischen Umfeld erforderlichen Normen EN 60601-1 Edition 3. Zudem ermöglicht er brillante Detailgenauigkeit in Full-HD für Befunde in hygienisch sensiblen Bereichen.

Mit Handschuhen bedienen

Das Modell ist mit einem großen Full-HD 24"-Widescreen-Bildschirm und Haswell-Core-Prozessor i5/i3 ausgestattet, was hohe Leistungsfähigkeit garantiert. Dank 10-Punkt-Multi-Touch ist der Panel-PC auch mit Handschuhen gut bedienbar. Das 24"-Display im Format 16:9 verfügt über eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Punkten, 250 cd/m² Helligkeit, 3.000:1 Kontrast und LED-Hintergrundbeleuchtung. Die leicht zu reinigende und ebene Frontseite mit kratzfester Glasoberfläche (7H) entspricht der Spritzwasserschutzklasse IP 65. Dank abgedeckter Anschlüsse und Karten-slots ist der Computer rundum vor Tropfwasser und Staub geschützt. Der flache Medical-PC besitzt zudem eine antibakterielle Oberfläche (MRSA), die unempfindlich gegenüber Desinfektions- und Reinigungsmitteln ist. Ein integriertes Leselicht erleichtert dem Personal das Arbeiten.

Eine optional erhältliche unterbrechungsfreie Stromversorgung erlaubt im Falle eines Falles zirka 20 Minuten Batteriebetrieb. Die optionale WLAN-802.11-a/b/g/n-Verbindung ermöglicht die Betreuung von Patienten in Echtzeit und darüber hinaus einen schnellen Datenaustausch. Das Modell WMP-249 wird mit medizinisch zugelassenem Netzteil geliefert.

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