Datenbankmanagementsysteme[Gesponsert]

Herausforderung der Zukunft: Datenmanagement in Behörden

| Autor: Oliver Röniger

Oliver Röniger, Bereichsleiter Autonomous Database & Cloud Services von Oracle
Oliver Röniger, Bereichsleiter Autonomous Database & Cloud Services von Oracle (Bild: Patrick John Azzopardi)

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Digitalisierung und Vernetzung der behördlichen Prozesse und Verfahren sowie die Kommunikation mit Unternehmen und dem Bürger schreiten voran.

Social Media, eCommerce, Blockchain, IoT und andere Trends wirken sich auch auf Behörden aus. Das damit verbundene Wachstum der zu speichernden Datenmengen ist exponentiell und die Dramatik wird nach wie vor unterschätzt. Es ist also keine Option, beim Datenmanagement der ­Behörden so weiterzumachen wie bisher.

Wie kann das behördenweite Datenmanagement so weiterentwickelt werden, dass aus dieser Herausforderung eine Chance und eine „Quelle neuer Wertschöpfung“ wird? Mehr Daten bedeuten auch für Behörden tiefere Einsichten und bessere Entscheidungen, mehr Prozesstransparenz und die Möglichkeit der Umsetzung neuer Geschäfts- und Zusammenarbeitsmodelle, die unsere Gesellschaft bereichern und positiv verändern werden

Unternehmen wir eine kurze Zeitreise: Ende der 1980er Jahre setzten sich relationale Datenbankmanagementsysteme und SQL als Abfragesprache durch. ­Damit konnten jedwede Analyseabfragen bereitgestellt werden. Das behördliche Leistungsgeschehen war damit gut steuerbar. Irgendwann kamen Fragen auf: Sind für spezielle Aufgaben andere spezielle Datenbanken besser geeignet?

Mittlerweile gibt es vor allem aus dem Open Source Umfeld Spezialdatenbanken für Dokumente und für Graphen/Netzwerke, aber auch sog. NoSQL Datenbanken. Befeuert wird diese Zerfaserung der ­Datenformate zusätzlich durch Big Data. Stellenweise sind schon riesige Data Lakes entstanden und es wird immer weiter gesammelt. Bei kritischer Betrachtung drängt sich das Bild vom unaufgeräumten Keller auf – man findet nichts wieder und irgendwann ist er voll gestellt und muss ständig erweitert werden.

Fachlich bringt das Sammeln ohnehin eigentlich nichts, die ­Daten müssen letztlich in Form von Analysen zur Verfügung stehen, so performant wie möglich und das mit vertretbarem Aufwand. Wenn aber für jede neue Fragestellung eine neue Technologie verwendet wird, entstehen Silos und damit Chaos. Ein ganzheitlicher Informationszugriff ist kaum mehr möglich, Wissen geht verloren.

Zugriff auf alle Daten

Oracle verfolgt aus diesem Grund einen anderen Ansatz. In der ­Oracle Datenbank sind neben der relationalen Speicherung auch alle anderen genannten Speicherformen möglich (sog. polyglotte Datenbanken). Somit ist es technologisch leicht, neben der relationalen Speicherung auch die anderen Speicherformate effizient abzubilden. Da SQL weiterhin über alle Daten der Oracle Datenbank verwendet wird, können die in den Verwaltungen tätigen Datenbankadministratoren und Anwendungsentwickler mit allen Daten arbeiten. Es muss kein teures externes Expertenwissen eingekauft werden, was nur Abhängigkeiten schafft und Inflexibilität bedeutet. Damit wird das behördenweite Datenmanagement effizient und beherrschbar. Das ist aber noch keine Antwort auf die Kosten des exponentiellen Datenwachstums. Wenn weiter wie bisher ständig neue größere Server mit mehr Festplattenkapazitäten angeschafft werden, kann die Kostenspirale nicht durchbrochen werden.

Oracle Autonomous

Mit der Oracle Autonomous ­Datenbank übernimmt Oracle das komplette Management der ­Oracle Datenbank in der Oracle Cloud, d.h. Basisdienste wie hochverfügbarer Betrieb, Überwachung, Einspielen neuer Software und Security-Patches sowie eine tägliche Datensicherung werden als ein fester Service (SLA) angeboten. Selbstverständlich sind alle Daten durchgehend verschlüsselt und Oracle ist nie in der Lage, die ­Daten der Behörde zu sehen. Der zertifizierte Cloud-Standort ist Frankfurt.

Zum einen ist in der Cloud die Datenspeicherung sehr günstig (Größenordnung: ein TB kostet ca. 1.500 Euro/Jahr), zum anderen ist kein weiterer interner oder externer Personalaufbau für die Administratoren notwendig, da die Services von Oracle den Datenbankbetrieb durch die Standardisierung und Automatisierung in der Cloud deutlich kostengünstiger als bislang abbilden. Um diese hochverfügbare, sichere und performante Datenbankumgebung bereitzustellen, wird Machine Learning intensiv genutzt. Der Mensch wird ­damit bestmöglich unterstützt und nicht ersetzt. Denn über die Basisdienste hinaus sind nach wie vor die fachlich hochwertigen Tätigkeiten notwendig, die von der Behörde zu leisten sind: die Modellierung der Daten, die Erstellung der Applikation, die Durchführung der Analysen, die tiefer gehende Daten­recherche.

In der Behörde der ­Zukunft muss es eine hybride ­Datenmanagementarchitektur geben, in dem Teile im eigenen ­Rechenzentrum verbleiben und andere Daten in der Cloud abgelegt werden. Nur in dieser Kombination können die Herausforderungen im behördlichen Datenmanagement gemeistert und die Chancen, die sich aus den Datenströmen ergeben, genutzt werden.

Weitere Informationen...

...zu den Lösungen von Oracle finden Sie unter www.oracle.com/de.

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