Cloud Computing in der Öffentlichen Verwaltung

Heiter bis wolkig: Behörden und die Verlockung der Cloud

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Zurückhaltung in Baden-Württemberg

Vorsichtig äußerte man sich auch in Stuttgart: „Wir haben unseren Kriseninformationsdienst in die Standard Cloud eines bekannteren Herstellers migriert und planen den Prototypen unseres Open-Data-Portals zu service-bw auf der CeBIT als Cloud-Lösung vorzustellen.“

Öffentliche Daten, müssten zwar weiterhin gegen Verlust und Verfälschung geschützt werden, könnten aber kostengünstig in sicheren Clouds angeboten werden.

Fazit

Ehe sich Cloud Computing in der Öffentlichen Hand durchsetzen kann, müssen erst die rechtlichen Rahmenbedingungen entsprechend angepasst werde. Und das ist nicht nur ein juristisches Problem, auch die Technik – und damit die Hersteller – muss ihren Teil dazu beitragen.

In Rheinland-Pfalz schätzt man die Situation diesbezüglich so ein: „Die am Markt verfügbaren Standardprodukte sind grundsätzlich geeignet. Die Herausforderung ist, die Sicherheits- und Verfügbarkeitsanforderungen des Öffentlichen Sektors allgemein und der nutzenden Verwaltungen insbesondere als Kunde und Nutzer der Cloud-Dienste zu definieren und umzusetzen. In diesem Zusammenhang sind dann gegebenenfalls auch Anpassungen erforderlich.“

Es müsse daher sichergestellt sein, dass die erforderlichen Anpassungen mit der IT-Industrie zügig umgesetzt werden können.

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