Cloud Computing in der Öffentlichen Verwaltung

Heiter bis wolkig: Behörden und die Verlockung der Cloud

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Der Freistaat Bayern

Die Nachbarn im Freistaat Bayern gehen dagegen mit dem Thema ganz offensiv um.

Nachdem schon im eGovernment-Computing-Sonderheft zum Nationalen IT-Gipfel das Thema Cloud Computing positiv bewertet wurde, unterstrich man diesen Standpunkt jetzt noch einmal.

„Durch die immer weitergehende Einhaltung zukunftsfähiger Standards wird die IT-Landschaft der bayerischen Staatsverwaltung mittel- und langfristig homogener und interoperabler. Dies ermöglicht es insbesondere, Dienste verwaltungsübergreifend, bedarfsgerecht und kostengünstig in einer Private Cloud anzubieten: Dadurch können freie Kapazitäten auf anderen Servern besser genutzt und somit veränderte Leistungsanforderungen beziehungsweise temporäre Belastungsspitzen leichter aufgefangen werden“, heißt es aus München.

Und: „Cloud Computing wird in Bayern schwerpunktmäßig im Rahmen der IT-Konsolidierung (Konzentration der IT-Betriebszentren auf zwei staatliche Rechenzentren) betrieben. Derzeit wird geprüft, inwieweit das Digitale Bildungsnetz Bayern – ein Leuchtturmprojekt, welches auf dem 6. Nationalen IT-Gipfel vorgestellt wurde – im Rahmen einer Private Cloud betrieben werden kann.“

Und weiter: „Der Einsatz der für Cloud Computing erforderlichen Virtualisierungstechniken erfordert hochqualifiziertes Personal sowie – bedingt durch die hohen Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit – hohe Investitionen in die Technikausstattung. Deshalb ist es erforderlich, diese Aufwände auf wenigen Stellen zu konzentrieren. Dies ermöglicht dann signifikante Einsparungseffekte beim Stromverbrauch und somit einen kosten- und umweltbewussten IT-Betrieb.“

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