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eGovernment-Wettbewerb 2019 Hamburger Senatskanzlei holt mit „kinderleichtem Kindergeld“ den Publikumspreis

| Autor: Manfred Klein

Kindergeld schnell und ohne Behördengang direkt nach der Geburt im Krankenhaus beantragen: Mit dieser Idee gewinnt die Hamburger Senatskanzlei den Publikumspreis des diesjährigen eGovernment-Wettbewerbs. Die Bundesagentur für Arbeit und die Stadt Duisburg belegen mit einem innovativen Auszahlschein und einem Smart-City-Vorhaben Platz zwei und drei.

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Die Gewinner und Finalisten des eGovernment-Wettbewerbs
Die Gewinner und Finalisten des eGovernment-Wettbewerbs
(© BearingPoint)

„Kinderleicht zum Kindergeld“ – mit diesem Projekt hat die Senatskanzlei Hamburg den Publikumspreis des 18. eGovernment-Wettbewerbs gewonnen. Es soll Eltern ermöglichen, durch eine intelligente Zusammenarbeit zwischen Behörden bereits im Krankenhaus einfach und schnell die Geburt eines Kindes anzumelden und Kindergeld zu beantragen. „Kinderleicht zum Kindergeld“ gewann bereits in der Jury-Auswahl des eGovernment-Wettbewerbs den Preis für das „Beste Kooperationsprojekt“ sowie den Sonderpreis des Chefs des Bundeskanzleramts.

„Die weitere Auszeichnung mit dem Publikumspreis für das Projekt der Hamburger Senatskanzlei zeigt, wie sehr wir alle durch die Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen profitieren können. Gerade die alltäglichen Behördenkontakte sind es, die mithilfe neuer Technologien zukünftig schnell und unkompliziert über die Bühne gehen können – und unser Leben so ungemein erleichtern“, sagt Jon Abele, Partner und Leiter Public Services bei BearingPoint.

Den zweiten Platz beim Publikumspreis belegte die Bundesagentur für Arbeit mit ihrem Projekt „CashBA“, einem neutralen und diskriminierungsfreien Auszahlschein mit Barcode für Leistungsempfänger. Bronze erhielt die Stadt Duisburg für das Projekt „Smart City Duisburg“, in dessen Rahmen zum Beispiel smarte Verkehrslösungen oder die Digitalisierung des Parksystems in der Stadt umgesetzt werden sollen.

Die Verleihung des Publikumspreises fand im Rahmen des 24. Ministerialkongress „Next Generation Government“ der Management- und Technologieberatung BearingPoint am Donnerstag in Berlin statt. Bis zum 2. August hatten über 3.500 Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für ihren Favoriten abgestimmt.

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