Landesbetrieb Verkehr schickt die Fahrzeughalter ins Internet

Hamburg: Fahrzeugzulassung online

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Der LBV beginnt nun „unsichtbar“ für den Antragsteller mit der Arbeit. Die Daten landen automatisch in VIATO®Z. Durch die bereits während der Antragstellung online erfolgten Prüfungen kann der Vorgang zügig von insgesamt zwei Mitarbeitern im Vier-Augen-Prinzip abgearbeitet werden. Sie sind damit beschäftigt die Qualitätssicherung durchzuführen, Plaketten und Siegel zu verfügen, die neuen Fahrzeugpapiere zu drucken und zu unterschreiben.

Hat der Kunde auch Kennzeichenschilder bestellt, so wird im Auftrag des Kunden ein Prägedienst mit der Erstellung der Kennzeichen beauftragt. Anschließend werden die Kennzeichenschilder und das Zulassungs-Dokument (Zulassungsbescheinigung Teil I und II) in verplombten Transportboxen an die KAS gesandt und können über Tracking und Traceing überwacht werden. Die KAS verwahren die Dokumente und Kennzeichenschilder bis zur Ausgabe an den Kunden in speziellen Wertschränken.

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Post-Mitarbeiter als Verwaltungshelfer

In der KAS erfolgt der Tausch „alt gegen neu“. Für diesen Vorgang wurden die Mitarbeiter der Partnerfilialen intensiv als Verwaltungshelfer geschult. Erst wenn sie die Identität des Antragstellers sowie die vollständigen Unterlagen und Plaketten genau geprüft haben, dürfen sie die neuen Fahrzeugpapiere und gesiegelten Kennzeichenschilder aushändigen.

Nach erfolgreicher Übergabe machen sie die alten Kennzeichen und die frühere Zulassungsbescheinigung ungültig und senden diese zurück zum LBV.

Checklisten und genau definierte Arbeitsanweisungen sichern den korrekten Ablauf dieses Vorgangs. Tauchen dennoch einmal Fragen auf, steht ihnen ein LBV-Mitarbeiter „auf kurzem Dienstweg“ telefonisch zur Seite. Wird der Vorgang ausgegeben, wir der LBV sofort benachrichtigt. Nun kann auch dort der Fall abgeschlossen und u.a. an das KBA gemeldet werden.

Schon jetzt ein großer Erfolg für LBV und Post

Die Pilotphase des innovativen Services geht zunächst bis Ende des Jahres 2012. Dann wird ein erstes Fazit gezogen. Doch bereits jetzt zeichnet sich ein ausnahmslos positives Echo ab. So sind bisher weder Reklamationen von Seiten der Antragsteller eingegangen, noch gab es Unstimmigkeiten bei der Arbeit der KAS.

Besonders gelobt werden die Öffnungszeiten der KAS – teilweise bis 22.00 Uhr, und dies auch an Samstagen. Wird der Service weiterhin so gut von den Hamburgern angenommen, steht einer Ausweitung in der Hansestadt nichts im Wege. Auto- und Motorradfahrer in anderen Bundesländern müssen sich jedoch wohl noch etwas gedulden, jedoch kann die Grundüberlegung des „Verwaltungshelfer“ problemlos übertragen werden.

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