Telekom sucht 500 Ärzte in Bayern und Sachsen

Hallo Herr Doktor, interessiert?

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Die Deutsche Telekom sucht Ärzte, Dentisten und Pyschotheraputen für den Praxistest der Gesundheitskarte in Bayern und Sachsen
Die Deutsche Telekom sucht Ärzte, Dentisten und Pyschotheraputen für den Praxistest der Gesundheitskarte in Bayern und Sachsen (Bild: Oliver Berg/Telekom/Healtcare Computing)

Die Deutsche Telekom sucht 500 Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten für die Generalprobe der elektronischen Gesundheitskarte in Bayern und Sachsen. Groß angelegte Feldtests sollen im kommenden Jahr den bundesweiten Start der Gesundheitskarte vorbereiten. An der Aktion sind fünf Krankenhauser beteiligt.

Die einzige Voraussetzung: ein Internet-Anschluss. Für die Erprobungsteilnahme wird ein Pauschalbetrag vergütet. Interessierte Arzte sollten sich an den Hersteller ihres Praxisverwaltungssystems wenden.

Die beteiligten Hersteller sind:

  • Frey ADV
  • Frey S3
  • medatixx (Ärzte)
  • Computer konkret
  • Dampsoft,
  • Dens
  • Frey ADV (Zahnarzte)
  • Psyprax (Psychotherapeuten)

Telekom ist Generalunternehmer

Über ihre Gesundheitssparte „Healthcare Solutions“ verantwortet die Telekom als Generalunternehmer die Gesundheitskarten-Testregion in Sachsen und Bayern. Einen entsprechenden Auftrag hatte das Unternehmen von der Gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH) erhalten, die im Auftrag der Bundesregierung die Gesundheitskarte in Deutschland einführt. Erprobt werden in der Testregion alle für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur notwendigen Komponenten und Dienste wie beispielsweise Konnektor, Kartenterminal oder auch Zugangsdienst. Dabei arbeitet die Telekom mit Partnern zusammen wie AMC, CCV, Computer konkret, Dampsoft, Frey ADV, german telematics, Ingenico, medatixx, OpenLimit SignCubes, Psyprax, Siemens, VeriFone, Zemo und ZF Cherry.

Mehrstufige Tests gehen der Arbeit mit Echtdaten voraus

Die Telematikinfrastruktur soll die IT-Systeme von Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäusern und Krankenkassen in Zukunft verbinden und den übergreifenden Austausch von Informationen ermöglichen. Zudem soll ein geschlossenes Netzwerk aus vertrauenswürdigen Teilnehmern wie Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern und Apotheken entstehen, zu dem man nur mit Heilberufsausweis und Gesundheitskarte Zutritt bekommt.

Geplant: ein komplexer Testprozess

Die Telekom plant, vor der Erprobung der Telematikinfrastruktur in den Testregionen die Komponenten bereits einen komplexen Testprozess durchlaufen zu lassen, wobei alle Features mehrstufigen Labortests unterzogen werden. Zulassungstests des BSI (Bundesamt für Sicherheitstechnik in der Informationstechnik) schließen sich an. In der folgenden Erprobungsphase im realen Umfeld und mit Echtdaten werden dann nur die Komponenten zum Einsatz kommen, die Funktion, Praxistauglichkeit und Sicherheitseigenschaften bewiesen haben.

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