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News Halle auf dem wissenschaftlichen Weg ins virtuelle Rathaus

| Redakteur: Gerald Viola

Ein Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Halle und der Hochschule Harz soll die Einführung von eGovernment in der Stadtverwaltung Halle wissenschaftlich untermauern. Die Hochschule

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Ein Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Halle und der Hochschule Harz soll die Einführung von eGovernment in der Stadtverwaltung Halle wissenschaftlich untermauern. Die Hochschule soll die Stadtverwaltung mit ihrem Know-how, insbesondere im Rahmen des Projektes „eGovernment für Unternehmen“, unterstützen.Bereits jetzt betreibt die Stadt etwa 50 elektronische Fachverfahren. Nun soll die elektronische Abwicklung von Vorgängen über die Verwaltungsgrenzen hinaus gehen und Unternehmer und Bürger einbeziehen. Ausgangspunkt sind die Bedürfnisse der Unternehmer und Bürger, die derzeit in Umfragen ermittelt werden.Ziel von eGovernment sind effizientere Geschäftsabläufe. „Dadurch versprechen wir uns eine wesentliche Verbesserung der Kundenzufriedenheit sowie von Standortmarketing und Stadtimage“, so Egbert Geier, Beigeordneter Zentraler Service der Stadt. „Den Schwerpunkt werden wir zunächst auf die Geschäftsabläufe zur Wirtschaft legen, da hier die technischen und auch sicherheitstechnischen Voraussetzungen am besten erreicht werden können.“ Auf dem Bedarf von Familien an Online-Angeboten wird ein zweiter Schwerpunkt liegen, da der Stadt die Familienfreundlichkeit neben der Unternehmerfreundlichkeit ein wichtiges Anliegen ist.An der Hochschule Harz gibt es seit 2006 das Forschungsprojekt „eGovernment für Unternehmen“, in dessen Rahmen ein Kooperationspartner gesucht wurde. Die Hochschule unterstützt die Stadtverwaltung durch Bedarfs- und Prozessanalysen, Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. Das erste gemeinsame Ziel ist die Erarbeitung eines Masterplans, der Schwerpunkte und Prioritäten bei der Einführung von eGovernment enthält. „Gute Erfahrungen bei der Einführung von Doppik haben die Stadt dazu bewogen, auch in diesem Modernisierungsprozess auf die Unterstützung der Hochschule Harz zu setzen“, so der Beigeordnete.

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