Schulen in Deutschland Gymnasiallehrkräfte sehen weiter Defizite bei Digitalausstattung

Von dpa

Die digitale Ausstattung von Schulen sei, auch nach über einem Jahr Corona-Pandemie, immer noch defizitär, so die Ergebnisse einer Umfrage des Deutschen Philologenverbandes.

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„Dies ist für die politisch Verantwortlichen ein Armutszeugnis nach mehr als 20 Monaten Pandemie. Die Schulen müssen unbürokratischer, schneller und besser ausgestattet werden“, sagte Susanne Lin-Klitzing, die Bundesvorsitzende des Philologenverbands, der die Gymnasiallehrer vertritt
„Dies ist für die politisch Verantwortlichen ein Armutszeugnis nach mehr als 20 Monaten Pandemie. Die Schulen müssen unbürokratischer, schneller und besser ausgestattet werden“, sagte Susanne Lin-Klitzing, die Bundesvorsitzende des Philologenverbands, der die Gymnasiallehrer vertritt
(© Robert Kneschke – stock.adobe.com)

Bei der digitalen Ausstattung der Schulen gibt es einer Umfrage unter Lehrkräften zufolge weiterhin Defizite. Knapp 50 Prozent gaben in einer Befragung des Deutschen Philologenverbandes an, an Schulen zu unterrichten, an denen das WLAN nicht optimal für den Unterricht nutzbar ist. 62,5 Prozent können an ihrer Schule bei ihrer Arbeit nicht auf einen professionellen IT-Betreuer zurückgreifen. Nur knapp 23 Prozent erklärten, von einem professionellen Administrator betreut zu werden. Die Zeitungen der Funke Mediengruppe hatten zuerst darüber berichtet.

„Dies ist für die politisch Verantwortlichen ein Armutszeugnis nach mehr als 20 Monaten Pandemie. Die Schulen müssen unbürokratischer, schneller und besser ausgestattet werden“, sagte Susanne Lin-Klitzing, die Bundesvorsitzende des Philologenverbands, der die Gymnasiallehrer vertritt. Befragt wurden im Oktober und November knapp 7000 Lehrkräfte an Gymnasien und zum Abitur führenden Schulen im gesamten Bundesgebiet.

Ein positives Ergebnis der Umfrage sei, dass 69 Prozent der befragten Gymnasiallehrkräfte inzwischen an ihren Schulen mit geeigneten und datenschutzkonformen Lernplattformen arbeiten könnten. Bei 13,8 Prozent der Befragten war dies noch nicht der Fall.

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