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Hessische Datenzentrale erzielt Jahresüberschuss Gutes eGovernment lohnt sich

| Redakteur: Manfred Klein

Mit der Vorlage des Jahresberichtes 2010 beweist die Hessische Datenzentrale (HZD) zweierlei: Erstens, dass sich eGovernment im allgemeinen lohnt und zweitens, dass sich Kooperation beim Einsatz von Informationstechnologie bezahlt macht. Denn trotz rigider Sparmaßnahmen des Landes ist es der Landeszentrale gelungen einen Überschuss zu erwirtschaften.

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Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer lobt IT-Kooperationen
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( Archiv: Vogel Business Media )

Entsprechend fiel das Urteil des hessischen Finanzministers Dr. Thomas Schäfer anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichtes 2010 aus: „Wir haben mit der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung einen erfolgreichen und leistungsstarken IT-Dienstleister für die hessische Landesverwaltung“.

Die HZD konnte im Geschäftsjahr 2010 einen Jahresüberschuss von 3 Millionen Euro erwirtschaften. Und dies obwohl in diesem Geschäftsjahr laut Abschlussbericht „die IT-Ausgaben in den Ressorthaushalten der hessischen Landesverwaltung auf Grundlage einer zentralen Einsparauflage des Hessischen Ministeriums der Finanzen um 30 Millionen Euro reduziert“ wurden. Gleichzeitig erhielt die HZD die Auflage, ihre Umsatzerlöse unter Beibehaltung gleicher Leistung und Qualität um diesen Betrag zu reduzieren und ihre Kosten in gleicher Höhe zu senken“. Der Abschlussbericht vermerkt, dass die Maßnahmen zur Kostenreduzierung zu einem wesentlichen Teil erfolgreich umgesetzt wurden.

Dazu der Finanzminister: „Die Innovationen der Informationstechnologie müssen konsequent genutzt und damit Verwaltungshandeln effizienter und kostengünstiger gestaltet werden“, erklärte der Finanzminister. Staatssekretär Horst Westerfeld, Bevollmächtigter der Landesregierung für eGovernment und Informationstechnologie, nannte als ein sehr gutes Beispiel hierfür das eGovernment-Projekt eBeihilfe, das bereits 2005 als erstes papierloses Antrags- und Zahlungsverfahren in Deutschland an den Start ging. Inzwischen ist das in Hessen mit Erfolg praktizierte Verfahren auch zum Vorbild für andere Bundesländer bzw. in Form einer Länderkooperation mit Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen geworden.

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