Smart Metering

Grünes Licht für smarte Stromzähler: Pflichteinbau startet

| Autor / Redakteur: dpa / Susanne Ehneß

Stromzähler werden smart
Stromzähler werden smart (© Joerg Huettenhoelscher - stock.adobe.com)

Bei der Digitalisierung der Stromnetze in Deutschland ist eine wichtige Entscheidung gefallen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat am Freitag mit einer sogenannten Markterklärung das Startsignal für den Pflichteinbau intelligenter Stromzähler gegeben.

Die Netzbetreiber müssen die neuen Zähler aber nur bei Verbrauchern mit einer Stromabnahme von mehr als 6.000 Kilowattstunden im Jahr einbauen. Sie können sie auch bei geringerem Verbrauch einbauen. Auch bei Solaranlagen mit mehr als 7 Kilowatt Leistung, Ladepunkten für Elektroautos, Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen muss ein Smart Meter eingebaut werden. Zum Vergleich: Für einen Vier-Personen-Haushalt wird ein durchschnittlicher Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden angenommen.

Soll ich einen Smart Meter einbauen lassen?

Stromzähler

Soll ich einen Smart Meter einbauen lassen?

27.01.20 - Die ersten Haushalte werden schon bald mit intelligenten Stromzählern versorgt. Die lange angekündigten Smart Meter mit Internetanschluss sollen die Energiewende im Privathaushalt vorantreiben. lesen

Die Smart Meter sollen helfen, Stromnachfrage und Stromerzeugung besser in Einklang zu bringen. Dazu verbinden sie Erzeuger, Netzbetreiber und Verbraucher über das Internet miteinander. Möglich sind dadurch etwa variable Stromtarife, bei denen der Preis in nachfrageschwachen Zeiten niedriger als zu Verbrauchsspitzen ist. Das BSI hatte geprüft, ob die Geräte die festgelegten Anforderungen bei der Datensicherheit erfüllen, und drei Smart Metern die Zulassung erteilt.

Die für den Pflichteinbau in Frage kommenden Stromverbraucher erhalten aber nicht alle auf einmal einen intelligenten Zähler. Die Messstellenbetreiber müssen in den ersten drei Jahren mindestens zehn Prozent der Stromverbraucher in ihrem Zuständigkeitsbereich mit Smart Metern ausstatten. Dafür können sie den Kunden bis zu 100 Euro im Jahr in Rechnung stellen.

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Der intelligente Stromzähler ist vergleichbar mit der Gesundheitskarte. Ewige Entwicklungszeit,...  lesen
posted am 05.02.2020 um 13:22 von Unregistriert

Liebe Chefredaktion, der angesprochene Bericht stammt aus Ihrer Redaktion, wenn ich richtig lesen...  lesen
posted am 04.02.2020 um 10:18 von Unregistriert

Lieber Leser, die Meldung, auf die Sie sich beziehen, stammt von der Deutschen Presseagentur,...  lesen
posted am 04.02.2020 um 08:47 von mk

Über dieses Thema wird nicht besser berichtet durch ständiges Wiederholen der Gerüchte! Ist Ihnen...  lesen
posted am 04.02.2020 um 08:39 von Unregistriert

Die Vorteile der smarten Stromzähler sind reine Theorie, während der Mehraufwand für den...  lesen
posted am 04.02.2020 um 07:47 von Unregistriert


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