Studie der EU-Kommission

Grenzüberschreitendes eGovernment lohnt sich für Verwaltungen

| Redakteur: Manfred Klein

EU-Kommission untersucht Chancen von grenzüberschreitendem eGovernment
EU-Kommission untersucht Chancen von grenzüberschreitendem eGovernment (Foto: C-1xpert - Fotolia)

Die EU-Kommission hat eine Studie zu grenzüberschreitenden eGovernment-Diensten veröffentlicht, welche die rechtlichen, technischen und semantischen Hindernisse solcher Dienste analysiert. Untersucht werden unter anderem Anforderungen, das Kosten-Nutzen-Verhältnis und die Barrieren für grenzüberschreitende Dienstleistungen.

Die Studie der EU-Kommission untersucht darüber hinaus die rechtlichen, technischen und semantischen Hindernisse solcher Dienste.

Die Studie ist Teil der EU-Bemühungen zur Digitalen Agenda für Europa und des eGovernment-Aktionsplan. Im Rahmen dieser Bemühungen sollen bis 2015 erste grenzüberschreitende Dienste für Bürger und Wirtschaft zur Verfügung stehen.

Vor diesem Hintergrund und Angesichts der großen Zahl grenzüberschreitender eGovernment-Dienste in den EU-Mitgliedstaaten wurde im Zuge der Studie zunächst eine Liste prioritärer Services zusammengestellt.

Die Studie identifizierte 350 Dienstleistungen von allgemeinem Interesse, aus den Bereichen Öffentlicher Dienste, eHealth und eJustice. Aus diesen wurden in einem zweistufigen Verfahren sieben grenzüberschreitenden Online-Dienste zur weiteren Untersuchung ausgewählt. Darunter waren Dienstleistungen Meldewesen, zur Steuererklärung und zur Unternehmensgründung.

Für diese sieben Dienste wurde zum Beispiel eine Kosten-Nutzen-Analyse in Dänemark, Estland, Deutschland, Niederlande, Portugal, Spanien und dem Vereinigte Königreich durchgeführt.

Diese Staaten wurden ausgewählt, da ihre geografische Lage, die verschiedenen Organisationsformen des Öffentlichen Dienstes, ihrer Bevölkerungsgröße sowie der unterschiedlichen eGovernment-Reife einen aussagekräftige Ergebnisse für die gesamte EU erwarten lässt.

Zwei Hypothesen wurden dabei geprüft. Zum einen, dass der Ausbau bereits bestehende nationaler eGovernment-Dienste zu grenzüberschreitenden Diensten durch ein Zusammenspiel von politischen und ökonomischer Faktoren bestimmt wird.

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