Smarte Linsen

Google-Tochter Verily gibt Diabetiker-Kontaktlinse auf

| Autor: Ira Zahorsky

Eine smarte Kontaktlinse zur Blutzuckermessung wird es erst einmal nicht geben. Doch auch bei anderen Augenkrankheiten bieten sich Einsatzmöglichkeiten an.
Eine smarte Kontaktlinse zur Blutzuckermessung wird es erst einmal nicht geben. Doch auch bei anderen Augenkrankheiten bieten sich Einsatzmöglichkeiten an. (© melita - stock.adobe.com)

Die Hoffnung für Diabetiker, ihren Blutzuckerspiegel per Kontaktlinse zu überwachen, ist erst einmal dahin. Die Google-Tochter Verily stoppt die weitere Forschung.

Speziell mit Sensoren und Sender ausgestattete Kontaktlinsen sollten den Blutzuckerspiegel in der Tränenflüssigkeit messen. Doch Verily musste das ehrgeizige Projekt aufgeben, da es nicht gelungen sei, verlässliche Messwerte zu bekommen. Zum einen ist in der Tränenflüssigkeit nur eine geringe Glukosekonzentration vorhanden. Aber auch die Bedingungen im Auge veränderten sich ständig und machten so zuverlässige Ergebnisse unmöglich. Gemeinsam mit der Firma Dexom arbeitet Verily jedoch weiter an Mini-Blutzucker-Messgeräten.

Außerdem entwickelt die Google-Tochter gemeinsam mit Alcon, Tochter des Pharma-Konzerns Novartis, smarte Kontaktlinsen für weitere Einsatzgebiete:

  • eine fokussierbare Linse für Alterssehschwäche
  • eine implantierbare Linse nach Operationen des Grauen Star
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